RAAbits Mittlere Schulformen Sozialkunde / Politik Jahrgangsstufen 9 und 10
Internationale Wirtschaft - Unterrichtseinheit in neun Stunden
Land – vor allem Ackerland – wird immer seltener und damit kostbarer. Landgrabbing bezeichnet die großflächige Aneignung von Ackerland durch finanzstarke Investoren. In dieser Unterrichtseinheit analysieren die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen, warum Landgrabbing betrieben wird und welche Folgen diese Landaneignung für die Bevölkerung vor Ort hat. Sie überlegen, wie großflächiger Landerwerb gelingen kann, damit alle davon profitieren.
Diese Unterrichtsreihe zum Download im PDF-Format mit Word-Dateien im Zip-Ordner bietet eine Vielfalt an Methoden, Materialien und Sozialformen. Die Lernenden bearbeiten Aufgaben in Einzel- und Partnerarbeit und führen im Plenum Diskussionen. Im Rahmen einer arbeitsteiligen Gruppenarbeit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Ursachen für großflächigen Landerwerb weltweit und präsentieren ihre Ergebnisse in einem Plakat anschaulich.
Um die Lese- und Schreibkompetenz der Lernenden zu schulen, werden immer wieder Textarbeitsaufgaben gestellt. Abschließend diskutieren die Schülerinnen und Schüler, wie großflächiger Landerwerb bzw. die Pacht von Land gelingen kann, damit sowohl Investorinnen und Investoren als auch Einheimische profitieren. Sie überlegen außerdem, welchen Beitrag sie selbst leisten können.
Inklusive abschließender Lernerfolgskontrolle ("Teste Dein Wissen zum Thema Landgrabbing")
Kompetenzen:
- den Begriff „Landgrabbing“ definieren;
- Gründe für und Auswirkungen von Landgrabbing erarbeiten;
- Fallbeispiele kennenlernen;
- Aspekte für fairen Landerwerb formulieren;
- zur Verringerung von Landgrabbing sensibilisiert werden
Dauer: ca. 9 Stunden
Das Ziel dieser Unterrichtsreihe ist es, den Schülerinnen und Schülern die Hintergründe und Auswirkungen von Landgrabbing verständlich zu machen. Zudem sollen sie verstehen, wie Konsum und Lebensstil mit Flächenverbrauch zusammenhängen.