Aufstände in der DDR, Ungarn und der ČSSR 1953, 1956 und 1968
Raabits Geschichte - Sekundarstufe II
Diese lehrwerksunabhängige Unterrichtseinheit (Geschichte SEK II) enthält drei Bausteine, um sich mit dem Protestbewegungen in Osteuropa im Vergleich auseinandersetzen zu können.
Zwischen 1953 und 1969 kam es in mehreren Staaten des sowjetisch geprägten Ostblocks zu Protesten gegen die politische und gesellschaftliche Lage. In der DDR, in Ungarn und in der ČSSR formierte sich Widerstand, der jeweils gewaltsam beendet wurde.
Der Beitrag beleuchtet die Hintergründe, den Verlauf und die Folgen dieser Ereignisse und bietet Anknüpfungspunkte für eine vertiefende Auseinandersetzung im Unterricht – insbesondere im Hinblick auf den autoritären Umgang mit Protesten und die historische Erinnerungskultur.
Alle drei Themenbereiche sind ähnlich aufgebaut: Einem Arbeitsblatt zur Vorgeschichte des Landes folgt eine Zeitzeugenerinnerung. Weitere Materialien zeigen Gründe, Formen und Verläufe der Protestbewegungen. Abschließend lädt eine Textquelle zur Beurteilung des Geschehens ein.
Am Ende der Unterrichtseinheit fordert M 18 dazu auf, das gewonnene Wissen vergleichend auszuwerten.
Kompetenzen:
- Entwicklung der Volksdemokratien in Osteuropa kennen,
- Protestbewegungen in einer Diktatur im historischen Kontext erläutern;
- Gründe und Anlässe für Proteste, Protagonisten, Formen, Verläufe und Ergebnisse vergleichend untersuchen und beurteilen
Themen:
- Kalter Krieg,
- Sowjetunion,
- Aufstand des 17. Juni in der DDR 1953
- Ungarnaufstand 1956
- Prager Frühling 1968
Die Unterrichtseinheit leitet die Lernenden dazu an, die Protestbewegungen in der DDR 1953, in Ungarn 1956 und in der ČSSR 1968 vergleichend zu analysieren.
Dauer:ca. 8-10 Unterrichtsstunden je nach Auswahl der Materialien und Methoden