Erziehung und Bildung
RAABE Unterrichts-Materialien Pädagogik / Psychologie Berufliches Gymnasium, Gymnasium Klassen 11-12-13
Diese Unterrichtsreihe vermittelt fundiertes Wissen über die vielfältigen Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familien. Sie thematisiert gesellschaftliche Diversitätsmerkmale wie kulturelle Herkunft, soziale Lage, Geschlecht, Religion, Behinderung und sexuelle Orientierung. Zudem werden theoretische Grundlagen des Anti-Bias-Ansatzes behandelt, der in Deutschland seit 2000 durch das Institut für den Situationsansatz im Rahmen von KINDERWELTEN adaptiert wurde. Der Ansatz fördert eine inklusive Bildung, die alle Vielfaltsaspekte einbezieht und auf die Anerkennung und Wertschätzung jedes Kindes abzielt.
Die Unterrichtsreihe unterstützt die zentrale Aufgabe der Ausbildung, die berufliche Handlungskompetenz angehender Erzieherinnen und Erzieher zu fördern.
Inhalt / Themen:
- theoretische Grundlagen von Diversität und Inklusion
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den Anti-Bias-Ansatz und seine vier Ziele:
- Identitätsentwicklung,
- Anerkennung von Vielfalt,
- kritisches Denken über Vorurteile und
- aktives Handeln gegen Diskriminierung
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Reflexion eigener Vorurteile und deren Auswirkungen auf pädagogisches Handeln
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Entwicklung und Umsetzung vorurteilsbewusster Bildungsangebote
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Kooperation mit Familien und Institutionen im Kontext von Diversität
Die Lernenden entwickeln die Fähigkeit, Diversität in pädagogischen Kontexten sensibel wahrzunehmen und zu reflektieren. Sie lernen, vorurteilsbewusste Bildungsangebote zu gestalten, die auf die individuellen Bedürfnisse und Hintergründe der Kinder eingehen. Zudem erwerben sie Kompetenzen im Umgang mit Diskriminierung und lernen, Kinder zu ermutigen, sich aktiv gegen einseitige oder diskriminierende Verhaltensweisen zur Wehr zu setzen.
Dauer der Einheit: ca. 16 Unterrichtsstunden, je nach Auswahl der Materialien und Methoden
Im „Bildungsplan der Fachschule für Sozialwesen mit Fachrichtung Sozialpädagogik“ lässt sich die Unterrichtsreihe schwerpunktmäßig im Lernfeld „Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern“ verorten. Außerdem ist zu erwähnen, dass in den Querschnittsaufgaben des Bildungsplans der „Partizipation“, „Inklusion“ und „Wertevermittlung“ – unabhängig von den Tätigkeiten in den verschiedenen Arbeitsfeldern – besondere Bedeutung beigemessen wird
. Im Folgenden werden die Lehrplanbezüge zu den Kategorien „Wissen“, „Fertigkeiten“, „zentrale Aufgaben der Ausbildung“, „Inhalte“, „Querschnittsaufgaben“ und „Medienkompetenzrahmen“ dargestellt. Die Unterscheidung der Kategorien ergibt sich aus den Vorgaben des Bildungsplans.