Lernen - Herausforderungen und Chancen Künstlicher Intelligenz
RAABE Unterrichts-Materialien Pädagogik / Psychologie Berufliches Gymnasium, Gymnasium Klassen 11-13
Das Arbeiten mit KI-Anwendungen erlaubt Individualisierung und Differenzierung, erfordert aber auch eine Sensibilisierung für damit verbundene Herausforderungen. Dabei rückt der Prozess des Lernens an sich in den Fokus. Welche kollaborativen und partizipativen Kompetenzen sind notwendig, um erfolgreiches und sicheres Lernen im digitalen Lernumfeld zu gewährleisten? Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in dieser Unterrichtseinheit reflektierend mit verschiedenen KI-Anwendungen auseinander.
Im ersten Teil der Einheit werden die Lernenden werden in das Thema eingeführt, setzen sich mit dem Unterschied zwischen menschlichem und maschinellem Lernen auseinander und erproben Ihre Erkenntnisse, indem sie selbst einen Prompt erstellen. Darauf aufbauend recherchieren die Schüler im zweiten Teil der Einheit in Gruppenarbeit mittels KI-Anwendungen selbst und werden dazu angeregt, Chancen und Herausforderungen von KI gemeinsam abzuwägen..
Inhalt / Themen:
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Welche KIs und digitalen Tools werden aktuell im schulischen Kontext verwendet? – Themeneinführung und Wissensinput
- KI-Anwendungen für Text, Bild und Video
- Wie funktioniert Lernen? – Mensch vs. Maschine
- Die KI trainieren: Auch Prompten will gelernt sein
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Wie wichtig ist Reflexion bei der Arbeit mit KI? – Individuelle Reflexion der ersten Arbeitsschritte mit neuen Werkzeugen
- KI im pädagogischen Kontext – drei Arbeitsaufträge
- KI im pädagogischen Kontext – Reflexion
Eine unterrichtsbegleitende PowerPoint-Präsentation mit allen Aufgabenstellungen und Bildmaterialien sowie die drei (optionalen) Kurzvideos (MP4-Dateien) zu den Aufgabenstellungen finden Sie neben der Unterrichtseinheit im PDF-Format im Zip-Ordner.
Dauer der Einheit: ca. 6 Unterrichtsstunden, je nach Auswahl der Materialien und Methoden
Die Unterrichtseinheit lässt sich dem Inhaltsfeld 2 (Lernen und Erziehung) des Lehrplans NRW zuordnen. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen einerseits die Bedeutung von KI-Anwendungen für Lernprozesse und informieren sich andererseits am Beispiel LLM darüber, wie eine KI-Anwendung selbst „lernt“ und wie sich dies von menschlichem Lernen unterscheidet.
Es liegt im Thema begründet, dass der Umgang mit digitalen Medien und – im Zusammenhang mit der kritischen Betrachtung der KI-Anwendungen – die Urteilskompetenz geschult werden.
Sie können als Lehrkraft entscheiden, wie Sie die filmisch aufbereiteten Aufgaben verteilen wollen: Je nach Lerngruppengröße und Lerngruppenstärke können die drei reflexionsanregenden Aufgaben, welche für die erste Doppelstunde aufbereitet wurden, entweder an drei verschiedene Gruppen oder auch zu verschiedenen Zeitpunkten in Auftrag gegeben werden. Differenzierung ist zudem durch die Auswahl der Verwendung der angebotenen Tools und Verlinkungen möglich: Leistungsstärkere Lernende können mehr Anwendungen in Anspruch nehmen und die Rechercheaufträge vertieft wahrnehmen.