Bilinguale Geschichte,Oberstufe
The Other Side of Modernity
Welche Intention verfolgen Fotografien, besonders zu Kriegszeiten? Bildquellen im Allgemeinen und Fotografien im Speziellen sind keine objektiven Abbildungen der Wirklichkeit. Ihre vermeintliche Authentizität und Ähnlichkeit mit dem Abgebildeten sind vielmehr das Resultat von zuvor getroffenen Entscheidungen. Erforschen Sie mit Ihren Schülern die Sprache der Bilder und schaffen Sie dabei viele Sprechanlässe im bilingualen Geschichtsunterricht.
Die Arbeitsblätter des Materialteils sind so gestaltet, dass sie als Einheit eingesetzt werden können, um die Fragestellungen der Visual History diachron zu erarbeiten und zu vertiefen. Die Materialien bieten aber auch die Möglichkeit, sie als Vertiefung in bereits bestehende Unterrichtssequenzen einfügen zu lassen; sie haben also modularen Charakter. Die Materialien sind in ihrer Abfolge chronologisch nach drei Themeneinheiten gegliedert. Als eigenständige Unterrichtseinheit ist das vorliegende Material in besonderem Maße geeignet, die Methodenkompetenz und den fachgerechten, kritischen Umgang mit dem Medium Fotografie zu schulen. Auf diesem Aspekt liegt länderübergreifend ein besonderes Augenmerk.
Darüber hinaus ermöglicht das Material die Beschäftigung mit dem kollektiven Gedächtnis und dessen medialer Darstellung, wie es beispielsweise der Bildungsplan in Baden-Württemberg fordert.
Die drei Module lassen sich einzeln innerhalb des jeweiligen Themenfelds (Erster Weltkrieg, Holocaust, Nachkriegsdeutschland) unterrichten, wobei insbesondere dem Nationalsozialismus in den Oberstufenlehrplänen sämtlicher Bundesländer große Bedeutung zufällt.
Die Unterrichtsmodule dieser Einheit
- Spirit in 1914: How politics misused photography
- The gatehouse of Auschwitz-Birkenau
- Myth of the Rubble Woman
Themen / Inhalt:
- historische Fotografien untersuchen;
- Augusterlebnis 1914;
- AuschwitzBirkenau;
- Trümmerfrauenmythos
Dauer der Einheit: ca . 6 Stunden + Lernerfolgskontrolle