Grenzen der Meinungsfreiheit - Problemfelder der Moral
Unterrichteinheit Ethik/Philosophie SEK II - RAAbits
Wie weit dürfen radikale Äußerungen in einer pluralen Gesellschaft gehen? Wo liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit?
Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit stehen unterschiedliche Positionen zur Meinungsfreiheit: Texte von Harriet Taylor Mill, John Stuart Mill, Herbert Marcuse, Chantal Mouffe, Robin Celikates, Karl Popper und Raymond Geuss. Sie eröffnen kontroverse Perspektiven auf Fragen rund um Konsens, Kritik und Toleranz. Diese Unterrichtseinheit lädt ein, die Möglichkeiten und Grenzen von politischer Rede, Protest und Teilhabe kritisch zu reflektieren.
Abgerundet wird der Beitrag durch eien Lernerfolgskontrolle (Klausur) von etwa 2 Stunden.
Die Einheit, konzipiert für die gymnasiale Oberstufe, behandelt das Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit und politischer Radikalität.
Im Zentrum steht die Frage, unter welchen Bedingungen radikale politische Äußerungen in einer demokratischen Gesellschaft legitim sind und wo die Grenzen dieser Legitimität verlaufen. Analysiert werden zentrale Positionen der politischen und Sozialphilosophie: klassische liberale Positionen aber auch kritische, agonale und postmarxistische Perspektiven. Eröffnet wird ein Reflexionsfeld zu normativen und realpolitischen Fragen einer demokratischen Öffentlichkeit.
Diese Reihe ist schüleraktivierend, mehrperspektivisch und argumentationsorientiert konzipiert. Sie eröffnet einen induktiv-problemorientierten Zugang und führt schrittweise zur begrifflichen und normativen Durchdringung des Themas. Der didaktische Gang lässt sich in mehreren Dimensionen beschreiben.
Thematische Bereiche:
- Freiheit und Verantwortung;
- Werte und Normen;
- politische Kommunikation,
- Presse- und Meinungsfreiheit
Dauer der Einheit: ca. 18 Unterrichtsstunden inklusive Lernerfolgskontrolle (Klausur) von etwa 2 Stunden
Diese Unterrichtseinheit leistet einen Beitrag zur Förderung politischer Urteilsbildung. Sie stärkt das demokratische Bewusstsein der Lernenden und befähigt sie zu einer differenzierten, normativ reflektierten und argumentativ fundierten Auseinandersetzung mit dem Spannungsverhältnis von Meinungsfreiheit und politischem Radikalismus. Dabei verfolgt sie mehrere ineinander verschränkte Zielsetzungen.