Fitness, Lernformen und Sozialverhalten
Raabits Biologie Klassen 11, 12 und 13
Diese lehrwerksunabhängige Unterrichtseinheit Biologie SEK II setzt auf abwechslungsreiche Materialien und Methoden wie Arbeitsblätter, Kurzvorträge, Filme und Experimente und fördert eine aktive, problemorientierte Auseinandersetzung mit Fachtexten.
In der Unterrichtseinheit erwerben Ihre Lernenden zentrale Kompetenzen der Verhaltensbiologie.
Die Klasse behandelt Themen wie Reflexe, Erbkoordinationen, Konditionierung, Prägung, proximate und ultimate Erklärungen sowie Kosten-Nutzen-Analysen. Die Einheit stärkt Analysefähigkeit,
kritisches Denken, Anwendung biologischer Fachsprache und kann zur Abiturvorbereitung genutzt
werden.
Optional lässt sich ein Zoobesuch einbinden, um Verhaltensbeobachtungen durch passende Projekte vor Ort zu vertiefen.
Unterrichtsverlauf
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Einführung in die Verhaltensforschung: Bedeutung der Verhaltensanalyse, Methoden, Übungen zu proximaten und ultimaten Erklärungen; Material: Beamer oder Whiteboard
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Angeborene und erlernte Verhaltensweisen: Entwicklung der Verhaltensbiologie, Beispiele und Experimente zu angeborenem Verhalten, Reflexe als einfache Reaktionsmuster
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Lernformen: Schlüsselreize und Erbkoordination, Lernformen von Habituation bis Einsicht, Prägung, klassische und operante Konditionierung; Material: digitales Endgerät für Filmsequenzen
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Wissenssicherung und Überprüfung: Gruppenbildung als Überlebensstrategie, altruistisches Verhalten, Wissenstest zur Verhaltensbiologie
Kompetenzen
- Methoden der Verhaltensforschung anwenden und einordnen
- Angeborene und erlernte Verhaltensformen unterscheiden
- Proximate und ultimate Ursachen von Verhalten erklären
- Beispiele wie Reflexe, Konditionierung, Prägung und Sozialverhalten analysieren
- Verhalten mit Blick auf Fitness und Anpassungswert evolutionsbiologisch beurteilen
Dauer der Einheit:ca. 8 Stunden, je nach Auswahl der Materialien und Methoden
Anschließend bearbeiten die Lernenden M 11 und setzen sich mit der Gruppenbildung im Tierreich auseinander. Als kleiner Exkurs wird in M 12 das altruistische Verhalten biologisch betrachtet. Mit M 13 können die Lernenden abschließend ihr Wissen prüfen und sichern.
Die
Aufgaben können auch als abschließende Klausur oder Test dienen.