Romans - Auteurs et sujets littéraires
RAABE Unterrichts-Materialien Französisch, Klassen 11/12/13; ab Lernjahr 5
Diese Unterrichtseinheit zu „Vipère au poing“ thematisiert familiäre Beziehungen, Erziehungsmethoden und persönliche Identitätsfindung. Durch die Mischung aus Textanalyse, Filmausschnitten und interaktiven Sprechanlässen werden das Leseverstehen und das Hör-Seh-Verstehen gefördert. Die Einheit motiviert durch lebensnahe Fragestellungen, den Wechsel zwischen literarischen und filmischen Darstellungsformen sowie abwechslungsreiche Sprech- und Diskussionsformate.
Die übergeordneten Lernziele der Einheit bestehen darin, das Leseverstehen anhand einer literarischen Ganzschrift zu fördern, die Auswirkungen verschiedener Erziehungsstile kritisch zu hinterfragen und die Schülerinnen und Schüler zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit Machtstrukturen in Familie und Gesellschaft anzuregen.
Dabei wird besonderer Wert auf die Entwicklung der argumentativen und analytischen Fähigkeiten gelegt. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Vergleich der literarischen Vorlage mit der Filmadaption von Philippe de Broca (2004), um das Hör-Seh-Verstehen gezielt zu trainieren und unterschiedliche Erzählformen zu analysieren.
Den Abschluss bildet eine Klausur (LEK): Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Aufgaben zum Hör-Seh-Verstehen auf Grundlage einer ausgewählten Filmszene und wenden dabei ihr erworbenes Methodenwissen an.
Inhalt und angewendete Methoden:
- Les rapports humains
- Enjeux et perspectives de l’éducation
- S’opposer et combattre
- La quête de soi
- Le bien et le mal
- Textanalyse,
- Rollenspiele & Dialoggestaltung,
- Wortschatzarbeit
Kompetenzen:
- Leseverstehen,
- Hör-Seh-Verstehen,
- Sprechkompetenz,
- kreativer Umgang mit Texten,
- Schreibkompetenz,
- Interpretationskompetenz
Eine Lernerfolgskontrolle (LEK) rundet die Einheit ab. Sie beinhaltet eine Leseverstehensaufgabe zum Thema „Politische Krise und Entscheidungen der Politiker“.
Dauer: 8-10 Unterrichtsstunden (Grundkurs: 8 / Leistungskurs: 10)
Im Unterricht bietet „Vipère au poing“ Anknüpfungspunkte zu Themen wie „Erziehung“, „Familienbeziehungen“ und „gesellschaftlicher Wandel“. Der Roman eignet sich besonders für die Oberstufe, da er Fragen zu Identität und moralischer Verantwortung aufwirft. Die Auseinandersetzung mit den psychologischen Aspekten ermöglicht den Lernenden, ihre eigenen Erfahrungen mit Autorität und familiären Beziehungen zu reflektieren.