Ausgearbeitete Unterrichtseinheit
RAAbits Sozialkunde/Politik Klassen 9/10 und 11/12,
Diese Unterrichtseinheit behandelt Formen der direkten Demokratie wie Bürgerräte und Volksentscheide und vergleicht Beispiele aus Irland, der Schweiz und Deutschland.
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren, ob es bundesweite Volksentscheide und ein Wahlalter ab 16 Jahren geben sollte. Ziel ist es, ihre politische Urteilskompetenz und Beteiligungsbereitschaft zu stärken.
Inhalt / Themen:
- Sollte es direkte Demokratie auf Bundesebene geben?
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Volksentscheid oder Biergarten – Lohnt es sich, mehr direkte Demokratie zu wagen?
- Wir haben das letzte Wort! – Direkte Demokratie in der Schweiz
- Was spricht für und was gegen Volksentscheide? – Eine Pro-Kontra-Debatte vorbereiten
- Sollte man bei Bundestagswahlen ab 16 wählen dürfen?
- Wahlrecht ab 16? – Pro- und Kontra-Argumente sammeln
- Familiendiskussion – Rollenbeschreibung
Die Unterrichtsreihe bettet sich ein ins Themenfeld „Politisches System: Politischer Entscheidungsprozess“.
Dabei sind die Lernenden aufgefordert,
- die Aufgaben der Bundesregierung zu erläutern;
- die Möglichkeiten, eigene Interessen in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen, zu bewerten und
- Erweiterungen des repräsentativen Systems durch plebiszitäre Elemente zu erörtern.
Die vorliegende Reihe schließt inhaltlich an die RAAbits-Reihe „Demokratie stärken – Was die neue Bundesregierung tun kann“ (siehe unten: Weitere Titel aus dieser Reihe) an. Idealerweise wurde diese zuvor im Unterricht behandelt.
Darüber hinaus sollten die Schülerinnen und Schüler den Begriff „Demokratie“ kennen und sich bereits mit den Themenbereichen „Wahlen“, „Parteien“ und weiteren Partizipationsformen beschäftigt haben. Außerdem sollten sie mit den Begriffen der Gewaltenteilung vertraut sein und den Bundestag, das Bundesverfassungsgericht und den Bundespräsidenten kennen.
Dauer der Unterrichtseinheit: ca. 6 Stunden je nach Auswahl der Materialien und Methoden