Anthropologie - In Frieden, in Würde, selbstbestimmt sterben
RAAbits Ethik/Philosophie Klassen 11/12/13
Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht die Frage nach dem Umgang mit Sterben und Tod. Vorgestellt werden vier Grundhaltungen, dem Tod und der eigenen Sterblichkeit zu begegnen: Negation, Widerstand, Akzeptanz und Tabuisierung.
Die Einheit beginnt mit einem kulturkritischen, philosophiegeschichtlichen Blick auf die Geschichte. Von dort ausgehend fragt sie nach Gründen und Ursachen für die fortschreitende Tabuisierung des Todes in der Moderne.
Abschließend werden mögliche Maßnahmen, dieses Tabu aufzubrechen, diskutiert. Ziel ist es, alternative Haltungen zu erarbeiten, auch im Rückgriff auf Erfahrungen aus der Corona-Pandemie
Kompetenzen:
- Texte analysieren
- Informationen selbstständig recherchieren und aufbereiten
- sich begründet positionieren
Inhalt / Themen:
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Ars Moriendi – Die Kunst des Sterbens
- Wie wollen wir sterben? – Eine Dokumentation protokollieren
- Ars Moriendi – Kann man die Kunst des Sterbens lernen?
- Die Angst vor dem Tod früher und heute – Ein Vergleich
- Tabuisieren, Akzeptieren, Negieren, Widerstand leisten – Wie man dem Tod begegnen kann
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Ein natürlicher Tod – Oft gewünscht, selten erreicht
- Vom guten und vom schlechten Tod – Wie denken Sie darüber?
- Der Wunsch nach einem „natürlichen Tod“ – Was ist gemeint?
- Epikur hat keine Angst vor dem Tod – Zu Recht?
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Wie man über Leben und Tod denken kann – Was Philosophen, Archäologen und Psychologen sagen
- Fragen nach dem Tod – Drei Philosophen, drei Antworten
- Exkurs 1: Bestatteten schon die Neandertaler ihre Toten?
- Exkurs 2: Der Werther-Effekt – Wenn Suizid der einzige Ausweg zu sein scheint
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Nachdenken über den Tod – Was hat sich durch die Corona-Pandemie verändert?
- Sprechen über den Tod – Welche Frage würde ich den Eltern stellen?
- Sterben als Ausstellungsprojekt – Künstler will Sterbenden ausstellen
- Was hat sich mit Corona geändert? – Mit Jugendlichen über den Tod sprechen
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Lernerfolgskontrolle / Klausur - Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten einen Textauszug und nehmen Bezug auf Erlerntes und eigene Positionen.
Dauer: ca. 8 Unterrichtsstunden + 1 Stunde Lernerfolgskontrolle (Klausur)
Das Thema kann starke Betroffenheit auslösen und an unverarbeitete oder zeitlich nahe liegende Ereignisse rühren, beispielsweise an Todesfälle in der Familie oder im näheren Bekanntenkreis. Sinnvoll kann es daher sein, sensible Informationen vorab abzufragen und die Lernenden darüber zu informieren, dass niemand sich im Rahmen der Reihe äußern muss.