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Moral und starker Staat nach Thomas Hobbes

Moral und starker Staat nach Thomas Hobbes

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34 Seiten, PDF-Datei

Sekundarstufe I

Ethik, Philosophie


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Art.Nr.: NWL154872018
Verlag: RAABE Verlag


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RAAbits Ethik Mittlere Schulformen, Klasse 9

Konflikte und Gewalt

Sind die Menschen potenziell gewalttätig, solange sie nicht durch eine äußere Macht, etwa eine starke Staatsgewalt, zum friedlichen Leben gezwungen werden? Sind Ausschreitungen von Hooligans und das zum Teil brutale Verhalten von Menschen in Bürgerkriegen Beweise für die menschliche Gewaltbereitschaft? T

homas Hobbes, ein Begründer der modernen Philosophie, war dieser Meinung. Unter dem Eindruck des englischen Bürgerkrieges 1642-1649, auf der Flucht vor Gewalt und Terror im Exil in Frankreich schrieb Hobbes seinen berühmten "Leviathan" (1651), seither ein Klassiker des Ethikunterrichts. Für Schülerinnen und Schüler ist die Frage, ob das moralisch Gute darauf angewiesen ist, dass eine äußere Macht es erzwingt, immer aktuell.

Hobbes schreibt abstrakt und verallgemeinernd, die Übersetzungen seiner Sprache sind ebenfalls abstrakt und häufig in ungewohntem Deutsch verfasst - das Verstehen fällt nicht immer leicht. Andererseits muss ausführlich mit Texten gearbeitet werden. Die Unterrichtseinheit folgt daher folgendem einfachen Prinzip:

Alles, was Hobbes im Sinn hat und ausdrücken will, muss zunächst (ohne noch den Text hinzuzuziehen) im eigenen Erleben und Erfahren als Thema (nicht als Theorie) nachvollzogen und verlebendigt werden. Danach wird das Thema (auch hier noch ohne den Text selbst zu lesen) in Hobbes' Biographie und zeitgeschichtlichem Hintergrund aufgesucht und intensiv veranschaulicht. Erst danach lernen die Schüler Hobbes' "Diagnose" (Krieg aller gegen alle) und "Therapiemöglichkeit" (Gesellschaftsvertrag) am Originaltext kennen. Dieses Kennenlernen vollzieht sich nun als Wiedererkennen des zuvor schon Vergegenwärtigten und Veranschaulichten.

Kompetenzen:

  • menschliche Gewaltbereitschaft als problematische Struktur erkennen und Konfliktpotenziale in der Gesellschaft beschreiben können
  • Thomas Hobbes' Leben im Schatten laufender Angst vor Krieg und Bürgerkrieg nachvollziehen können
  • Thomas Hobbes' Beschreibung des "Krieges aller gegen alle" erläutern und Beispiele dafür anführen können
  • Thomas Hobbes' Idee des Gesellschaftsvertrags von allen mit allen erklären können
Dauer der Einheit: 3-6 Stunden (inklusive Lernerfolgskontrolle), je nach Auswahl der Materialien und Methoden
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