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Demokratie in der Krise - und was machst du?

Demokratie in der Krise - und was machst du?

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34 Seiten, PDF-Datei

Sekundarstufe I

Ethik


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Art.Nr.: NWL170152019
Verlag: Mediengruppe Oberfranken


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Arbeitsmaterialien Ethik Sekundarstufe

Vom Miteinander

Die repräsentative Demokratie, so wie sie etwa in der Bundesrepublik verwirklicht ist, scheint unangreifbar, gewissermaßen ein Endpunkt der geschichtlichen Entwicklung, die mit der Aufklärung begann. Wie kann man darum nicht wissen? Und wie kann man ernsthaft daran Zweifel haben? Dies ist die Ausgangssituation, von der die folgende Einheit ausgeht.

Den Abschluss der Einheit bilden zwei Aspekte, die für die gegenwärtige Politik beobachtet werden und deren Auswirkungen teilweise als kritisch angesehen werden: zum einen die Auswirkung von social media auf die Politik allgemein und die Demokratie insbesondere, zum anderen die Beobachtung, dass der Populismus, verstanden als Politik, die an kurzfristigen Überlegungen, an den Interessen des „einfachen Volkes“ orientiert ist, offensichtlich Zulauf hat - und zwar möglicherweise auch bei "seriösen" und etablierten Politikern. Populismus ist dabei häufig geprägt von einer ablehnenden Haltung gegenüber Institutionen und den so genannten Eliten einer Gesellschaft. Beide Phänomene können kontrovers betrachtet werden. Die Kontroverse ist in M4a und b selbst abgebildet, in M4d muss sie durch die Reflexion der Schüler angestoßen werden.

Kompetenzen und Unterrichtsinhalte dieser Unterrichtseinheit:  Die Schülerinnen und Schüler sollen...

  • untersuchen und bewerten zwei Studien zum politischen Wissen und zur Verbreitung der Demokratie bzw. zum Anwachsen autokratischer Strukturen weltweit und informieren sich gegenseitig über deren Ergebnisse, 
  • lernen mit Platon einen antiken Kritiker der Demokratie und mit den Überlegungen des US-Politologen Jason Brennan eine aktuelle Kritik an dem uns vertrauten Demokratiemodell kennen, untersuchen das Konzept der Epistokratie, das Jason Brennan entwickelt und nehmen dazu Stellung
  • reflektieren, inwieweit Losentscheide mit dem Demokratiemodell vereinbar sind und nehmen dazu Stellung, 
  • transferieren ihre Überlegungen auf die konkret-alltägliche Situation der Klassensprecherwahl und
  • prüfen, ob und inwieweit Populismus und soziale Medien eine Gefahr für die Demokratie darstellen.
Aus dem Inhalt:
  • Eine Studie zu Geschichtskenntnissen der Schüler: Demokratie oder Diktatur?
  • Eine Studie zum Verhältnis von Demokratie und Diktatur: Diktatur gewinnt, Demokratie verliert
  • Platons "Politeia" - der Philsoph, der wie ein Arzt die Krankheiten der Verfassungen diagnostiziert
  • Leider nur ein Irrglaube: Wer an der Politik teilnimmt, weiß etwas von Politik und interessiert sich auch dafür (Textauszug aus: Jason Brennan, "Gegen Demokratie. Warum wir die Politik nicht den Unvernünftigen überlassen dürfen,")
  • Demokratie oder Epistokratie (aus: Leider nur ein Irrglaube: Wer an der Politik teilnimmt, weiß etwas von Politik und interessiert sich auch dafür (Textauszug aus: Jason Brennan, "Gegen Demokratie. Warum wir die Politik nicht den Unvernünftigen überlassen dürfen,")
  • Zum Schluss. Schluss mit der Demokratie?
  • Losentscheid am Beispiel der Klassensprecherwahlen
  • Losen hat nichts mit Glücksspiel zu tun, sondern ist ein sinnvoller Bestandteil der Demokratie! (Text aus: Marquier, Alexander: Das grosse Los, Cicero 2/2017)
  • Wenn Tweets Politik machen - 280 Zeichen bei Twitter verändern die Welt
  • Populismus in Deutschland (Text aus: Stelter, Daniel: Die Rechnung, Cicero 8/2018)
  • Eine abschließende Stellungnahme
Die SchülerInnen arbeiten weitgehend selbstständig mit den zur Verfügung gestellten Texten und dazugehörigen Arbeitsaufträgen.
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