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Das bedingungslose Grundeinkommen - Geld für nichts?

Das bedingungslose Grundeinkommen - Geld für nichts?

12,50 EUR

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten


38 Seiten, PDF-Datei

Sekundarstufe I

Ethik, Philosophie


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Art.Nr.: NWL139142017
Verlag: Mediengruppe Oberfranken


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Arbeitsmaterialien Ethik Sekundarstufe

Ethische Fragen in der Wirtschaft

Das vorliegende Thema ist sehr aktuell. Die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen [= im weiteren Verlauf kurz: bGE] und die Umsetzung bzw. konkrete Erprobung ist noch lange nicht abgeschlossen, besser: Sie nimmt gegenwärtig erst richtig Fahrt auf.

Nach dem gescheiterten Volksentscheid zum bGE im Frühsommer 2016 in der Schweiz und vor den anstehenden möglichen - zeitlich und räumlich begrenzten - Probeläufen in einigen europäischen Ländern (z.B. in Finnland) wird das Thema zukünftig also gewiss Revisionen und Veränderungen erfahren.

Damit der Beitrag nicht rasch veraltet, wurde bei der Auswahl der Materialien darauf geachtet, dass sie sowohl aktuell als auch "überzeitlich"-exemplarisch sind. So finden sich z.B. in dem Interview mit Götz Werner, dem dm-Gründer, einem prominenten Befürworter des bGE, vier wichtige Diskussionspunkte, die mit dem bGE verbunden sind: Idee, Menschenbild, Finanzierung, Problem der "Faulheit".

Auch die Stunden zur Entwicklung einer Argumentation bzw. zur Systematisierung von Stellungnahmen bieten einen grundsätzlichen Blick auf das Thema, unabhängig von aktuellen und zukünftigen Entscheidungen der Politik in einzelnen Ländern.

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Lernenden intensiv mit den Themen Arbeit, Beruf, Einkommen, bedingungsloses Grundeinkommen. Dabei werden folgende Kompetenzen gefördert und Unterrichtsinhalte vermittelt:

Die SchülerInnen sollen...

  • über ein Gedankenexperiment ihre eigene Motivation für Arbeit und Beruf reflektieren,
  • einen prominenten Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens kennenlernen und dessen Argumentation analysieren,
  • verschiedene Antworten auf die Frage nach der Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens untersuchen,
  • die Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik des antiken Stadtstaates Sparta kennenlernen, die Vorgaben und Maßnahmen aktualisieren und diese auf ihre Wünsch- bzw. Verwirklichbarkeit hin überprüfen,
  • einen Kurzvortrag zum bedingungslosen Grundeinkommen entwickeln und präsentieren,
  • eine Sammlung von Stellungnahmen zum bedingungslosen Grundeinkommen systematisieren.

Stundenverlaufsübersicht:

  • 1. Stunde: Hinführung - ein Gedankenexperiment und eine scheinbar unsinnige Idee
  • 2. Stunde: Problematisierung - auch vernünftige Leute sprechen sich für die scheinbar unsinnige Idee aus (John Locke, Thomas Paine, Götz Werner)
  • 3. und 4. Stunde: Analyse, Systematisierung und erste Kritik - eine umfassende Stellungnahme zum bedingungslosen Grundeinkommen untersuchen
  • 5. und 6. Stunde: Unter der Lupe - das leidige Problem der Finanzierung.
  • 7. und 8. Stunde: Wiederholung und Übung - eine Argumentation entwickeln oder Thesen systematisieren
  • 9. und 10. Stunde: Exkurs und Weiterführung - das Beispiel Spartas und die Frage, was ein "gutes Leben", was "Muße" ist
Das abschließende Material - ein Auszug aus einem Interview mit Vater und Sohn Skidelsky, einem Wirtschaftshistoriker und einem Philosophen - ermöglicht die Weiterführung des Themas und eine Verankerung im übergeordneten Thema "Wirtschaftsethik/ Kapitalismus und Kapitalismuskritik". Neben dem bGE geht es in diesem Interview um die Frage nach dem guten Leben, um die Bedeutung der Muße und die Funktion des Staates.

Beitrag erschienen: 12/2016

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