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Heinrich von Kleist: Amphitryon

Heinrich von Kleist: Amphitryon

12,50 EUR

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36 Seiten, PDF-Datei

Sekundarstufe II

Deutsch


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Art.Nr.: NWL135022017
Verlag: Mediengruppe Oberfranken


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Arbeitsmaterialien für die Oberstufe

Begleitmaterial zur Lektüre

Heinrich von Kleist bezeichnete sein 1806 entstandenes und 1807 von Adam Müller herausgegebenes Drama "Amphitryon" als ein "Lustspiel nach Molière". Zwar entspricht sein Drama durchaus an vielen Stellen nahezu Molières Text, der den mythischen Stoff um Alkmene und Zeus verarbeitet. Doch seine Umsetzung zeigt eine große Eigenständigkeit in Bezug auf die verhandelten Themen. So steht bei Kleist nicht der gesellschaftliche und soziale Aspekt im Vordergrund, sondern es geht um Fragen des Bewusstseins und der Identität.

Neben verschiedenen inhaltlichen Zielsetzungen liegt der Fokus dieses Unterrichtsentwurfs darauf, die Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Eigenständigkeit der Interpretation zu fördern. Dies soll durch das gezielte Einüben der Formulierung von Interpretationshypothesen geschehen, die die Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer ersten Textwahrnehmung aufstellen und die sie für die gezielte weitere Interpretation des Textes nutzen. In diesem Zusammenhang lernen sie ein Prozessmodell des Interpretierens kennen, mit dem sie den jeweiligen Entwicklungsstand ihrer Interpretation reflektieren können. Das Modell wird im Rahmen der Interpretation einer konkreten Textstelle eingeführt und schließlich für die Interpretation des ganzen Textes genutzt. Seine konkrete Abbildung erhält dieser Interpretationsprozess dabei im allmählichen Entwurf von Werbezetteln für eine Aufführung von Kleists "Amphitryon".

Lernziele: Die SchülerInnen

  • lesen und interpretieren Heinrich von Kleists Drama "Amphitryon".
  • reflektieren den Prozess der Interpretation und wenden ihre Erkenntnisse bei der eigenen Interpretationstätigkeit an.
  • üben sich im Formulieren von Interpretationshypothesen und überprüfen diese am Text.
  • lernen Kriterien einer gelungenen Interpretation kennen.
  • entwerfen einen Werbezettel für eine Theateraufführung, auf dem sie zentrale Inhalte ihrer Deutung von Kleists Drama festhalten.
  • erschließen die für den Text zentralen Themen der Identität, des Verhältnisses der Menschen zu den Göttern und des Ordnungsverlusts.
  • deuten das Motiv des Doppelgängers.
  • lernen Grundbegriffe der Dramenanalyse kennen.
  • setzen sich mit der Kant-Krise, einem zentralen Moment in Kleists Biografie, auseinander und nutzen sie für die biografisch orientierte Interpretation des Dramas.
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