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Polen und Deutschland - Versöhnung, Zusammenarbeit und Ressentiment
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Hirzel Verlag
Jan C. Behrends
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 01/2008 veröffentlicht worden.
Erscheinen die 90er-Jahre wie eine goldene Zeit deutsch-polnischer Annäherungen, ist seit dem Jahr 2000 eine neuerliche Entfremdung in den bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen zu beobachten. Tendenzen der Nationalisierung prägen die Geschichtspolitik auf beiden Seiten.
So bleibt die Geschichte des 20. Jahrhunderts auch noch nach dem Ende des Ost-West-Konflikts eine entscheidende Größe in den Beziehungen zwischen Polen und Deutschland. Das Aufbrechen älterer Konflikte und die Rückkehr negativer Emotionen zeigen, wie fragil die Fundamente der Verständigung noch sind.
17 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 5988-1) |
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Jugend ohne Anschluss?
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Hirzel Verlag
Gisela Grammes und Christoph Glaser
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 01/2008 veröffentlicht worden.
Erinnert sich noch jemand an den PISA-Schock? Im Jahr 2001 entlarvte eine groß angelegte internationale Studie das deutsche Bildungssystem als schiefen Turm – und warnte vor Einsturzgefahr. Es ging ein Aufschrei durchs Land: Ausgerechnet bei den Dichtern und Denkern ist Bildung nichts mehr wert! Sieben Jahre später lässt sich der Eindruck kaum vermeiden: Bildung boomt wie nie. Ständig wird die Bedeutung der Bildung betont; überall stößt man auf Exzellenz-Cluster und Eliten-Wettbewerbe. Ein Lebenslauf ist nur noch als Bildungsweg denkbar. Er führt schnurgerade vom reformpädagogisch wertvollen Krippenplatz über die mehrsprachige Grundschule hinein ins nur mehr achtjährige Gymnasium (dafür mit 52 Wochenstunden), übers Abitur (endlich
16 Pflichtfächer) und das Studium (fünf Semester, davon vier im Ausland) bis hin zur (Junior-)Professur, eingebunden in internationale Spitzenforschungsnetzwerke.
Und lebenslang ist kein Ende abzusehen: Mit 67 Jahren fängt das Seniorenstudium an! Bei all dem ist wirklich der klassisch-hehre Bildungsbegriff gemeint, es geht um die Heraus-Bildung einer einzigartigen, geschickt geformten und authentisch gereiften Persönlichkeit – durch Bildung, wodurch
sonst. Tatsächlich, Bildung zählt wieder viel, heutzutage – zumindest so viel, dass einige sich schon zurückzufragen trauen: zu viel?
5 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5989-1) |
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Liberale Reformen nach der konservativen Revolution
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Hirzel Verlag
Piotr Olszówka
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 01/2008 veröffentlicht worden.
Mit den Wahlen vom 21. Oktober 2007 endet in Polen das ideologische Zeitalter.
Politischer Glaube und Wissen sind von nun an getrennt. Die politische Bühne ist neu geordnet und die Optionen – konservativ, liberal und links –, die sich fortan stellen, lassen die ideologischen Reibungsflächen in den Hintergrund treten, zugunsten einer praktischen, pragmatischen Politik.
14 Seiten
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Polen nach den Wahlen
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Hirzel Verlag
Karol Sauerland
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 01/2008 veröffentlicht worden.
Donald Tusk und seine liberale Bürgerplattform (PO) gingen am 21. Oktober
2007 als Sieger aus den vorgezogenen Parlamentswahlen in Polen hervor.
Sie erhielten 41,5 Prozent der Stimmen und damit 209 Sitze im Sejm. Die
bisherige Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unter Führung
von Ministerpräsident Jarosław Kaczynski erzielte 32,2 Prozent der Stimmen
und zog mit 166 Abgeordneten in den Sejm ein. Das Wahlergebnis löste
ein großes Aufatmen aus. Doch wird Tusk tatsächlich die in ihn gesetzten
Hoffnungen und vor allem die Erwartungen, die man ihm in Deutschland
entgegenbringt, erfüllen können? Zweifel sind angebracht.
11 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5991-1) |
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Polen und Russen
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Hirzel Verlag
Thomas Urban
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 01/2008 veröffentlicht worden.
Seit Jahren bestimmen Sprachlosigkeit und Spannungen das politische Klima
zwischen Warschau und Moskau. Die Politiker beider Länder schüren
diese Spannungen mit symbolischen Gesten. Tatsächlich aber reichen die
Interessenkonflikte zurück bis ins 16. Jahrhundert.
15 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5992-1) |
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Wissen ist Macht?!
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Hirzel Verlag
Walter Hömberg
Medien und Kommunikation in der „Wissensgesellschaft“
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 02/2008 veröffentlicht worden.
Zeitgenössische Sozialwissenschaftler haben viele Gesellschaftstheorien
im Angebot. Besonders der Begriff „Wissensgesellschaft“ hat in aktuellen
Zeitdiagnosen Konjunktur. Der Kommunikationswissenschaftler Walter
Hömberg diskutiert Sinn und Unsinn solcher Etikettierungen. In einem historischen
Rückblick skizziert er die Entwicklungslinien der Wissen(schaft)skommunikation
von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Sein Beitrag
betont die Unterschiede zwischen Daten, Informationen und Wissen und
gibt einen Überblick über verschiedene Formen und Typen des Wissens.
Am Schluss wird auf Aporien und Paradoxien verwiesen: Mit dem Wissen
wächst zunächst der Zweifel – und auch das Nichtwissen.
15 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 5994-1) |
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Wie Bildung in Deutschland zur Ware verkommt
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Hirzel Verlag
Dietrich von der Oelsnitz
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 02/2008 veröffentlicht worden.
Das Bildungswesen ist seit Jahrzehnten des deutschen Politikers liebstes
Reformprojekt: Kein Bereich der gesellschaftlichen Daseinsvorsorge war
seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland so heftigen Positionskämpfen
ausgesetzt wie Kindergarten, Schule und Hochschule. Besonders im Hochschulbereich
erhält die derzeitige, vor allem ökonomistisch ausgerichtete
Bildungspolitik von diversen Institutionen Feuerschutz – Bertelsmann-Stiftung,
das Centrum für Hochschulentwicklung und OECD reden gezielt das
seit Jahrzehnten bewährte deutsche Bildungssystem schlecht. Stattdessen
wird in zunehmender Privatisierung das Heil gesehen. Dies führt im Endeffekt
zu einer schleichenden Kommerzialisierung von Bildungsinhalt und
Bildungsangebot. Sind da etwa nicht ganz uneigennützige „Berater“ am
Werk?
16 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 5995-1) |
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Technisch ist eine Total-Überwachung schon heute möglich
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Hirzel Verlag
Gespräch Adelbert Reif mit Peter Schaar
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 02/2008 veröffentlicht worden.
Computer, Internet, ISDN- und Mobiltelefonie, RFID-Chips, Videokameras, Drohnen, Biometrie und weitere, in den letzten Jahren immer mehr verfeinerte Informationstechniken stehen heute den staatlichen Organen zur Überwachung jedes einzelnen Bürgers zur Verfügung. Eine Folge davon ist,
dass die staatliche Datensammelwut immer extremere Ausmaße angenommen hat: „Großer Lauschangriff“, Zusammenarbeit von Geheimdiensten und Polizei, Vorratsdatenspeicherung, Scoring lauten einige der Stichworte, die das Ausforschungsbestreben des Staates – und zum Teil auch der Wirtschaft – charakterisieren. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Das Ende der Privatsphäre. Der Weg in die Überwachungsgesellschaft“ (C. Bertelsmann Verlag, München) schildert Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, die brisante, den Kern unserer Demokratie bedrohende Entwicklung. Schaar plädiert für eine globale Ethik im Informationszeitalter, die auf Verantwortung statt auf Kontrolle setzt.
12 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 5996-1) |
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Die Funktionalisierung der Gesellschaft und die Konsequenzen für das Gesundheitswesen
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Hirzel Verlag
Konrad Schily
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 02/2008 veröffentlicht worden.
Im Zuge der Globalisierung ist eine voranschreitende Beschleunigung aller
Lebensbereiche zu beobachten. Diesem Vorgang entspricht auf der Seite des
Individuums die Popularisierung einer Verhaltenslehre des „unternehmerischen
Selbst“. Aspekte eines guten Lebens oder einer Ethik des Miteinanders
drohen im Zuge dieser massiven Funktionalisierung der Gesellschaft
verloren zu gehen. Es ist an der Zeit, im Zuge einer reflexiven Entschleunigung
individuelle Entfaltungsräume zurückzugewinnen.
13 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5997-1) |
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Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
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Hirzel Verlag
Justina Schreiber
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 02/2008 veröffentlicht worden.
Viele Jugendliche sind auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Viele
Unternehmer sind auf der Suche nach Nachwuchskräften. Eine Situation,
von der eigentlich beide Seiten profitieren müssten. Oder etwa nicht? Tatsächlich
finden Jugendliche oftmals keine Lehrstellen und Unternehmer
nicht immer die passenden Lehrlinge. Was sind die Gründe hierfür? Welche
Vorstellung von Beruf und Arbeitswelt haben Jugendliche? Was sind die
Erwartungen und Anforderungen von Unternehmern? Der folgende Erfahrungsbericht
porträtiert dazu beispielhaft Vertreter beider Seiten: zwei Jugendliche
auf Ausbildungsplatzsuche und eine Unternehmerin, die in ihrem
Betrieb mehrere Auszubildende betreut.
8 Seiten
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2,50 €
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Die Spanische Grippe in deutschen Geschichtsbüchern
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Hirzel Verlag
Manfred Vasold
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 02/2008 veröffentlicht worden.
Im Herbst 1918, kurz vor dem Ende des Ersten Weltkriegs, raste eine
verheerende Grippepandemie um den Erdball. Sie tötete binnen weniger
Monate mehr Menschen als dieser Krieg in viereinviertel Jahren. Für viele
Deutsche ist dies nicht neu, aber woher wissen sie es? In der Regel nicht aus
deutschen Geschichtsbüchern.
13 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5999-1) |
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Wo bleibt die Würde des Menschen?
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Hirzel Verlag
Von Axel W. Bauer
Wo bleibt die Würde des Menschen?
Hirntodkonzept und Organspende aus ethischer Sicht
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2007 veröffentlicht worden.
Wenn in der Medizin vom Hirntod gesprochen wird, dann tauchen unvermeidbar
kritische Fragen auf: Handelt es sich dabei lediglich um den kompletten
Funktionsausfall eines wichtigen, im Schädel gelegenen Organs,
oder stirbt mit dem Gehirn am Ende auch die „Seele“ des Menschen?
12 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 5950-1) |
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Altersdemenz in der Literatur – Von der Antike bis zur Moderne
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Hirzel Verlag
Hans Förstl/Gerhard Köpf
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2007 veröffentlicht worden.
Die Alzheimer-Demenz ist inzwischen das häufigste neurologisch-psychiatrische
Krankheitsbild, und so ist es nicht erstaunlich, dass die „Krankheit“
und ihre Varianten sich im letzten Jahrzehnt als literarischer Topos
etabliert haben. Davon zeugen Titel wie beispielsweise „Hirngespinste“
(J. Bernlef), „Es schneit in meinem Kopf“ (Klara Obermüller), „Morgen und
Abend“, (Katrin Seebacher), „Frau Dahls Flucht ins Ungewisse“ (Leonore
Suhl). Dass die „Anamnese“ dieses literarischen Phänomens jedoch viel
weiter zurückreicht als die Entdeckung von Alzheimer im Jahr 1906, zeigen
der Psychiater und Neurologe Hans Förstl und der Literaturwissenschaftler
und Schriftsteller Gerhard Köpf („Ein alter Herr“), die einen Blick unter die
Oberfläche zahlreicher Texte von der Antike bis in die Moderne geworfen
haben.
12 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5951-1) |
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Das poetische Alter
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Hirzel Verlag
Rüdiger Görner
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2007 veröffentlicht worden.
Das Alter ist für mich kein Kerker, sondern ein Balkon, von dem man zugleich
weiter und genauer sieht“, heißt es in Marie Luise Kaschnitz’ 1973 erschienenem
Prosaband „Orte“. In Literatur und Kunst wird das Alter mitunter
poetisch gemildert oder gar verklärt dargestellt, doch auch Mühsal und
Last dieser Lebensphase sind das Thema bildender Künstler und Literaten.
5 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5952-1) |
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Der Tod tanzt aus der Reihe
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Hirzel Verlag
Marianne Gronemeyer
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2007 veröffentlicht worden.
Wenn wir über Tod und Sterben in unserere moderne Gesellschaft sprechen,
dann fragen wir danach, wo denn Menschen unter unseren Lebensbedingungen
würdevoll sterben könnten. Als ließe sich eine Art Sterbekartographie
oder Sterbearchitektur ausdenken, die den Rahmen für ein gutes
Sterben bietet, und als ginge es darum, Orte, an denen sich gut sterben
lässt, um der Menschlichkeit willen zur Verfügung zu halten.
13 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 5953-1) |
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Städtische Identität ermöglichen
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Hirzel Verlag
Ilse Helbrecht
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2007 veröffentlicht worden.
Orte brauchen Identität“ – von dieser These geht das Forum in der Universitas
zur unternehmerischen Gestaltung der Stadtzukünfte aus. Ohne Vision
und tiefes Selbstverständnis von der eigenen Stadt kann kein Aufbruch
nach vorne erfolgen. Doch Identität ist gerade in den krisengeschüttelten
Kommunen Ostdeutschlands abhanden gekommen. Welche Wege könnte
es geben, sie wieder zu erringen? Der folgende Beitrag wirft einen Blick
auf einen gelungenen Prozess kommunaler Identitätsstiftung aus der Vergangenheit
– und befragt diesen nach grundlegenden Möglichkeiten für die
heutige Stadtentwicklung.
9 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5954-1) |
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Alternativen zur Patientenverfügung
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Hirzel Verlag
Stephan Sahm
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2007 veröffentlicht worden.
Viele Menschen befürchten, die Medizin kenne am Lebensende keine
Grenzen. Wie können Bürger in Fragen ihres eigenen Todes selbst bestimmen?
Seit im Frühjahr zwei sehr verschiedene Gesetzentwürfe vorgelegt
worden sind, wird in der Öffentlichkeit noch lebhafter darüber
diskutiert, wie der Umgang mit Patientenverfügungen geregelt werden
soll. Brauchen wir überhaupt Patientenverfügungen, in denen versucht
wird, verschiedene Eventualitäten gedanklich vorwegzunehmen?
7 Seiten
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| (Bestell Nr. 5955-1) |
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Der Aufstieg Chinas bringt die neue Zeitwende
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Hirzel Verlag
Gespräch Adelbert Reif mit Eberhard Sandschneider
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2007 veröffentlicht worden.
China steht unmittelbar davor, Deutschland vom Platz der drittgrößten Wirtschaftsnation zu verdrängen. Die damit verbundenen politischen, ökonomischen und geostrategischen Konsequenzen lassen sich in ihrer Bandbreite kaum überschätzen. Nach Auffassung des prominenten Politikwissenschaftlers und China-Experten Professor Dr. Eberhard Sandschneider,
Otto-Wolff-Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, bereitet der rasante Aufstieg Chinas den entscheidenden machtpolitischen Konflikt auf der internationalen Bühne des frühen 21. Jahrhunderts vor. In seiner kürzlich erschienenen Analyse „Globale Rivalen – Chinas unheimlicher Aufstieg und die Ohnmacht des Westens“ (Carl Hanser Verlag) legt Sandschneider dar, wie dieser Konflikt auf den neuen Feldern globaler Positionierung ausgetragen wird. Danach gehören wirtschaftliche Konkurrenz, Rivalität um Ressourcen und technologischer Wettlauf zu den bestimmenden Faktoren der gegenwärtigen und zukünftigen Machtpolitik.
12 Seiten
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| (Bestell Nr. 5956-1) |
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Altern in verschiedenen Kulturen
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Hirzel Verlag
Evelyn Wladarsch
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2007 veröffentlicht worden.
Altern ist eine universell menschliche Erfahrung, ein biologisches Faktum.
Die mit dem Altern verbundenen biologisch-körperlichen Prozesse vollziehen
sich stets innerhalb bestimmter soziokultureller Kontexte. Das jeweilige
Umfeld hat unter anderem Einfluss auf die Position(en) und Rolle(n)
der alten Menschen innerhalb der Gesellschaft und wirkt somit auch auf die
kulturellen Altersbilder und die Selbstwahrnehmung der Alten ein.
5 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5957-1) |
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Zellen im Altersruhestand
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Hirzel Verlag
Claudia Eberhard-Metzger
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 12/2007 veröffentlicht worden.
Zellen besitzen von Natur aus ein genetisches Programm, das sie vor unkontrollierten
Teilungen bewahrt. Einmal aktiviert, hält das Programm die
Zellteilungsuhr an: Die Zellen leben weiter, teilen sich aber nicht mehr. Die
Wissenschaftler nennen dies „zelluläre Seneszenz“. Wenn das Schutzprogramm
versagt oder außer Kraft gesetzt wird, können genetisch veränderte
Zellen zu einer bösartigen Geschwulst heranwachsen. Nun suchen die Forscher
nach Mitteln und Wegen, die sich eignen, um überaktive Tumorzellen
in harmlose Ruheständler zu verwandeln.
5 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5966-1) |
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Kulturelle Vielfalt als Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg
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Hirzel Verlag
Peter Felixberger
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 12/2007 veröffentlicht worden.
Die Globalisierung fördert kulturelle Vielfalt. In Unternehmen und Sportmannschaften
ebenso wie in Gesellschaften. Nur in Deutschland ticken die
Uhren noch anders. Ausländern und Migranten wird der Zugang vielerorts
verwehrt. Nicht wenige driften in prekäre Arbeitsplätze und Arbeitslosigkeit
ab. Überdies werden viele ausländische Jugendliche in Schule und Ausbildung
marginalisiert. Ein schwerer Fehler, denn unsere ausländischen Mitbürger
sind ein Eckpfeiler unseres gemeinsamen künftigen Wohlstandes.
8 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5967-1) |
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Ökonomie und Bildung
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Hirzel Verlag
Heidi Gottstein
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 12/2007 veröffentlicht worden.
Über die Transformation des deutschen Bildungssystems wird viel geschrieben;
immer neue Bildungsoffensiven werden propagiert. In der Debatte
spielt ‚Ökonomisierung der Bildung‘ eine zentrale Rolle. Sie wird, je
nach Standort, gefordert oder beklagt. Lassen sich aus der Wirtschaft Maßstäbe
für Reformen des Bildungssystems gewinnen? Darum geht es im folgenden
Beitrag. Sein überraschendes Ergebnis ist: eine ‚Ökonomisierung
der Bildung‘ erweist sich als falscher Weg gerade dann, wenn konsequent
die Wirkungsmechanismen der Ökonomie zugrundegelegt werden.
13 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 5968-1) |
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Alle Dimensionen Europas sammeln sich in Bosnien
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Hirzel Verlag
Gespräch Adelbert Reif mit Dževad Karahasan
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 12/2007 veröffentlicht worden.
Mit seinen Romanen „Der östliche Divan“ (1993), „Schahrijârs Ring“ (1997) und „Sara und Serafina“ (2000) gelangte der bosnische Autor Dževad Karahasan zu internationaler Bekanntheit. Große Resonanz fand auch sein 1993 erschienenes und in zehn Sprachen übersetztes „Tagebuch der Aussiedlung“, in dem er sich dem tragischen Schicksal seiner Heimatstadt Sarajewo und ihrer Bewohner widmete. In seinem letzten Roman „Der nächtliche Rat“ erzählt er die autobiographisch gefärbte Geschichte eines in Berlin lebenden bosnischen Arztes, der sich seiner Herkunft vergewissern will und mit dem heraufziehenden Krieg konfrontiert wird. Grundthemen des kulturellen Kosmos, dem Karahasan entstammt, sind Gegenstand der Bücher „Grenzgänge zwischen Islam und Christentum“ (2002) und „Berichte aus der dunklen Welt“ (2007): „Meine Heimat liegt dort, wo sich
islamische und katholische, orthodoxe und jüdische Lebensweise berühren und durchdringen."
11 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5969-1) |
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Sehen und Hören
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Hirzel Verlag
Friedrich Pohlmann
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 12/2007 veröffentlicht worden.
Schier unerschöpflich sind die Anregungen, die wir beim Nachdenken über
das Sehen und Hören erhalten. Warum löst ein kurzes Aufeinandertreffen
zweier Augenpaare das eine Mal Freude und das andere Mal Wut aus? Warum
zieht mich gerade dieses Gesicht an? Was sind die verschiedenen Modi
der Selbstwahrnehmung im Spiegel? Warum fühle ich mich von einer Farbe
besonders angezogen? Warum empfinde ich eine bestimmte Landschaft
als „einladend“ und eine andere als „abweisend“? Welchen Einfluss hat das
Fernsehen auf die Struktur meines Seh- und Empfindungsvermögens? Wie
ist es soziokulturell geprägt?
17 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5970-1) |
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Canossa – Sieg der Moral?
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Hirzel Verlag
Stefan Weinfurter
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 12/2007 veröffentlicht worden.
Canossa ist heute nur noch eine Burgruine, doch es steht für den Beginn des
modernen Europa, für die Trennung von Kirche und Staat. Ohne „Canossa“
ist, so Stefan Weinfurter, unsere Gesellschaftsordnung nicht denkbar, mit
dem legendären Gang Heinrichs IV. begann die Entzauberung der Welt.
13 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 5971-1) |
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Privatisierung öffentlicher Aufgaben - Gefahr für das Gemeinwohl?
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Siegfried Broß
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 10/2007 veröffentlicht worden.
Seit einigen Jahren wird die Privatisierung von Unternehmen der öffentlichen Hand, auch solchen, die Aufgaben der Daseinsvorsorge wahrnehmen, trotz nicht weniger fehlgeschlagener Privatisierungen, die zur Vorsicht gemahnen müssten, nicht mehr bloß diskutiert, sondern verstärkt umgesetzt.
Siegfried Broß, Richter am Bundesverfassungsgericht, weist auf die Risiken der Privatisierung hin und plädiert für einen verantwortlichen Umgang mit hoheitlichen Aufgaben.
15 Seiten
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| (Bestell Nr. 5972-1) |
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Die Grenzen des Wissens
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Hirzel Verlag
Ernst Peter Fischer
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 10/2007 veröffentlicht worden.
„Verglichen mit dem Teich des Wissens bleibt unser Unwissen von atlantischen
Ausmaßen. Der Horizont des Nichtwissens weicht sogar zurück,
wenn wir ihm näher kommen.“ Mit diesen Sätzen eröffnen zwei angelsächsische
Herausgeber ihre 1977 – also vor dreißig Jahren – erschienene „Enzyklopädie
der Ignoranz“, die unter diesem Titel mehr als fünfzig Aufsätze
versammelt, in denen interessierte Leser finden konnten, wie weit das Wissen
reichte, das die Wissenschaft bis zu diesem Zeitpunkt erwerben konnte.
Die Formulierungen nehmen den klassischen Gedanken von Isaac Newton
auf, der sich im Verlauf seines wissenschaftlichen Lebens wie ein Kind vorkam,
das am Strand spielen und sich an den dort gefundenen Muscheln erfreuen
konnte, während der riesige Ozean noch unerforscht vor ihm lag.
So deutlich es wird, wie wenig weit selbst jemand wie Newton kommen kann
– die präsentierte Sicht der Dinge lädt keineswegs zum Verzagen ein, denn
in der geschilderten Szene steckt neben dem Blick auf die Grenzen des Wissens
auch die Einsicht, dass ein Forscher, der sie erreicht hat, Freude und
Glück wie ein Kind erfahren kann, das selbstvergessen an einem Strand
spielt und dabei abenteuerliche Verlockungen vor Augen hat.
21 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 5973-1) |
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Eine andere Form des Papsttums ist möglich
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Gespräch Adelbert Reif mit Hans Küng
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 10/2007 veröffentlicht worden.
„Umstrittene Wahrheit“ lautet der Titel des soeben im Piper Verlag, München,
erschienenen zweiten Bandes der Lebenserinnerungen von Hans
Küng, des weltweit wohl bekanntesten katholischen Theologen der Gegenwart
und Gegenspielers von Joseph Ratzinger, jetzt Papst Benedikt XVI.
Mehr noch als der erste, 2002 von ihm veröffentlichte Band „Erkämpfte
Freiheit“, ist „Umstrittene Wahrheit“ eine „Chronique scandaleuse“ des
„römischen Systems“ der katholischen Kirche. Küng, der 1979 mit dem Entzug
der kirchlichen Lehrerlaubnis von Rom „diszipliniert“ werden sollte,
zeigt sich kurz vor Vollendung seines 80. Lebensjahrs 2008 kämpferischer
denn je.
10 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5975-1) |
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Denglisch – von den Symptomen sprachlicher Infektionen
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Hirzel Verlag
Hartmut Heuermann
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 10/2007 veröffentlicht worden.
Wer mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, kann ihnen kaum
entrinnen – den vielen Anglizismen, die die deutsche Sprache überwuchern
und in ihrem Wildwuchs so manchem Zeitgenossen Ärger bereiten oder
Rätsel aufgeben. „Hässlich und würdelos“ findet Hartmut Heuermann die
Sprachpanscherei der „to go“-Generation und meint, dass Sprachkultur
unser aller Bemühen lohnt.
7 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5974-1) |
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Erinnerungsorte aus dem europäischen Mittelalter
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Hirzel Verlag
Bernd Schneidmüller
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 10/2007 veröffentlicht worden.
Jede Gegenwart formt sich ihre eigene Vergangenheit. Bernd Schneidmüller
vom Heidelberger Zentrum für Geschichts- und Kulturwissenschaften
probiert aus, wie sich das Konzept nationaler Erinnerungsorte auf das europäische
Mittelalter übertragen lässt. Der Autor hat seine Beispiele mit
listiger Ironie zusammengetragen und provoziert mit unerwarteten Aktualitäten,
die geeignet sind, so manche Selbstverständlichkeit und Selbstsicherheit
unseres kollektiven Verständnisses europäischer Geschichte zu
erschüttern.
9 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 5976-1) |
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Bedenklicher Wandel - Tischsitten und Essrituale
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Hirzel Verlag
Autor: Thomas Vilgis
Dieser Aufsatz ist erschienen in UNIVERSITAS 1/2006.
In den letzten Jahren haben sich sowohl das Verhalten am heimischen Esstisch als auch die Gepflogenheiten im Restaurant stark verändert. Das hat ganz unterschiedliche Ursachen: auf der einen Seite gewandelte Lebensstile und Essgewohnheiten, auf der anderen der permanente technische Fortschritt in der Küche. Die Folgen reichen vom zunehmenden Verlust von Küchenwissen über die Entfremdung von Nahrungsmitteln bis zur Abwertung und Gefährdung der Serviceberufe.
10 Seiten
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2,50 €
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| (Bestell Nr. 4640-1) |
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Fett macht nicht fett
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Hirzel Verlag
Autorin: Ulrike Gonder
Dieser Artikel ist erschienen in UNIVERSITAS 4/2006.
Fett wird seit Jahren als Dick- und Krankmacher geschmäht. En vogue sind stattdessen eiweiß- und kohlenhydratreiche Kostformen. Neue Studien belegen: Weder ist das eine schädlich noch das andere gesünder. Im Gegenteil scheint fettreiche Kost unserer genetischen Grundausstattung eher zu entsprechen. Denn: Ohne Umstellung auf fettreiche Fleischkost hätte sich der Homo sapiens gar nicht entwickeln können.
Autorin Ulrike Gonder räumt in diesem Aufsatz auf mit gängigen Vorurteilen über unsere Nahrung und präsentiert stattdessen neuere Erkenntnisse.
16 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 4641-1) |
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Folgenschwerer Fortschritt. Die Globalisierung der Ernährung
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Hirzel Verlag
Autoren: Josef Schmidhuber und Prakash Shetty
Dieser Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 2/2007 erschienen.
Durch die Globalisierung gelangen die Produkte der westlichen Lebensmittelindustrie auch in die armen Regionen der Welt. Ein Segen für die produktionsschwachen Entwicklungsländer? Mitnichten: Ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten in den Industrieländern wie Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben die Dritte Welt schon erreicht und werden dort durch den Ernährungswandel bis 2030 dramatische Ausmaße erreichen – mit erheblichen sozialen und ökonomischen Folgen.
22 Seiten
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| (Bestell Nr. 4642-1) |
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Darwins Dilemma. Von der kambrischen Explosion und genetischen Blaupausen
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Hirzel Verlag
Autor: Matthias Glaubrecht
Dieser Aufsatz ist in der Fachzeitschrift UNIVERSITAS 11/2006 erschienen.
Seit Charles Darwin versuchen Naturforscher zu erklären, wie im Verlauf der Erdgeschichte immer wieder neue Tierformen entstanden – und zwar scheinbar plötzlich und unvermittelt aus dem Nichts kommend. Obgleich Darwins epochales Werk „Über den Ursprung der Arten“, das 1859 zum Bestseller wurde, mit seinem Titel die Antwort bereits suggeriert, zerbrechen sich Biologen bis heute den Kopf darüber, wie es zur millionenfachen Vielfalt und Vielgestaltigkeit an Tierarten überall auf der Erde kam.
Dieser Aufsatz eignet sich hervorragend, um den Biologieunterricht um den aktuellen Forschungsstand zu erweitern. Sowohl kritische Diskussionen als auch Aufgabenstellungen lassen sich sehr gut daran anknüpfen.
12 Seiten
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Die Evolution der Religiösität. Gene, Gehirne, Gedanken, Gruppen und Gott
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Hirzel Verlag
Autor: Rüdiger Vaas
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2006 erschienen.
Soziobiologen und Evolutionspsychologen haben begonnen, nach Selektionsvorteilen der menschlichen Religiosität zu suchen: Ist Religion ein Mittel der Kontingenzbewältigung und ein Instrument der Verhaltensformung oder Partnerwahl?
In diesem Aufsatz schafft der Autor eine Brücke zwischen Biologie und Religion, indem er hinterfragt, inwieweit Evolution und Religion im Zusammenhang stehen.
Damit lässt sich der Aufsatz hervorragend in einem fächerübergreifenden Unterricht und für Diskussionen einsetzen.
22 Seiten
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Freier Wille? Die Antwort der Evolutionstheorie
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Hirzel Verlag
Autor: Franz M. Wuketits
Der Aufsatz ist in der Fachzeitschrift UNIVERSITAS 11/2006 erschienen.
In jüngster Zeit ließen Hirnforscher mit der These aufhorchen, dass der Mensch über keinen freien Willen verfüge. Jeder sei so, wie er eben ist, und könne gar nicht anders sein. Aus naheliegenden Gründen sorgt diese These für einige Aufregung, haben wir doch gedacht, dass Verstand und freier Wille unsere Gattung auszeichnen. Doch auch die evolutionstheoretische Perspektive legt nahe, dass Willensfreiheit eine Illusion sei – allerdings eine durchaus nützliche.
10 Seiten
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Wie viel USA verträgt die Welt? Amerikanische Hegemonie als internationales Problem
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Hirzel Verlag
Autor: Hartmut Heuermann
Als der Dramatiker Harold Pinter den Literaturnobelpreis 2005 bekam, nutzte er die Gelegenheit zu einer politischen Generalabrechnung mit den USA. In seiner Stockholmer Rede stellte er das Land auf eine Stufe mit der ehemaligen Sowjetunion und verurteilte ihr „brutales, menschenverachtendes und völkerrechtswidriges“ Verhalten. Er schleuderte seinen heiligen Zorn gegen eine Supermacht, die tatsächlich von immer mehr Menschen auf diesem Globus als eine Zumutung und Belastung für den Weltfrieden empfunden wird.
In diesem Aufsatz gibt der Autor eine kritische weltpolitische Betrachtung, die sich hervorragend in den Unterricht einbringen lässt - sowohl als Ausgangslektüre für Diskussionen als auch für umfangreichere Aufgabenstellungen.
17 Seiten
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| (Bestell Nr. 4647-1) |
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Jedes Kind zählt. Armutsprävention als eine strategisch unterschätzte Zukunftsaufgabe
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Hirzel Verlag
Autorin: Uta Meier-Gräwe
Dieser Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 4/2006 erschienen.
Im zweiten und letzten Teil ihres Beitrags über die Bedeutung von Armutsprävention stellt Uta Meier-Gräwe eine Armutstypologie vor und wirft einen Blick auf Modelle in anderen europäischen Ländern, die positive Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen der Armutsvorbeugung gemacht haben.
Damit eignet sich der Aufsatz hervorragend als Ausgangslektüre für weiterführende Aufgabenstellungen und Diskussionen.
16 Seiten
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Afrika und die Zumutungen der Globalisierung. Zwischen rationaler Anpassung und Flucht ins Irrationale
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Hirzel Verlag
Autor: Rainer Tetzlaff
Dieser Aufsatz ist in der Fachzeitschrift UNIVERSITAS 7/2007 erschienen.
Die aktuelle Thematik ermöglicht vor allem einen Einsatz in Diskussionsrunden und kritischen Betrachtungen innerhalb des Unterrichts.
In den afrikanischen Gesellschaften der Gegenwart lassen sich verschiedene Reaktionen auf die Herausforderungen der neoliberalen Globalisierung feststellen – rationale wie irrationale. Wie überall in der Welt werden diese globalen Herausforderungen zum einen als Bedrohung des Bestehenden und Vertrauten erfahren, zum anderen aber auch als Chance für ein besseres Leben, als lang ersehnte Aufstiegschance. Risiken und Chancen liegen eng beieinander, oftmals auch in ein und demselben Land. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts präsentiert sich die Welt als ein sozial differenziertes und hochgradig fragmentiertes Gebilde unterschiedlich produktiver Zonen.
16 Seiten
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"In den Tod verliebt?". Die Suizidraten in Deutschland im 20. Jahrhundert
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Hirzel Verlag
Autor: Manfred Vasold
Dieser Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 8/2007 erschienen.
Schon „immer in den Tod verliebt“ sei das deutsche Volk gewesen, wird der deutschbaltische Schriftsteller Herrmann Keyserling 1933 von seinem Freund, Harry Graf Kessler, zitiert. In der Tat hatte Deutschland lange innerhalb Europas relativ hohe Suizidraten, doch seit 1977 ist die Zahl der Selbsttötungen um erstaunliche 40 Prozent gesunken. Manfred Vasold fragt nach den Ursachen für diese Entwicklung und stellt fest, dass der Zusammenhang zwischen politischen und wirtschaftlichen Krisenzeiten und Suizidhäufigkeit oftmals weniger eng ist, als häufig irrtümlich dargestellt wird.
Damit lässt sich der Text hervorragend für ausführliche Diskussionen und erweiterte Aufgabenstellungen im Unterricht einsetzen.
12 Seiten
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Wie ist die Stimmung im Land? Vergleichende Einblicke in die Gemütslage von Deutschen und Türken
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Hirzel Verlag
Autor: Oya S. Abali
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 5/2006 erschienen.
In diesem Aufsatz wird das brandaktuelle Thema des Verhältnisses Deutschland - Türkei thematisiert. Damit erhalten Sie optimales Material für Ihren Unterricht zum Thema interkultureller Differenzen - z.B. als Ausgangslektüre für weitere Arbeitsaufträge oder für Diskussionsrunden.
Repräsentative Umfragen zur Lage der Nation gibt es in Deutschland und der Türkei zur Genüge. Das Thema Türkei spielte in den letzten Jahren in den deutschen Umfragen besonders im Hinblick auf die Haltung der deutschen Bevölkerung zum EU-Beitritt der Türkei eine große Rolle. Vergleichende Untersuchungen beider Länder, die das Lebensgefühl, die Mentalität, die Stimmungslage analysieren, sind jedoch rar. Einen ernüchternden Blick auf die deutsch-türkischen Beziehungen und die Gemütslage in Deutschland und der Türkei wirft eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Im Auftrag des Deutsch-Türkischen Dialogs der Körber-Stiftung führte Allensbach im Januar und Februar eine repräsentative Umfrage mit je 1000 Personen in Deutschland und der Türkei durch. Sie wurden zu ihren Zukunftsvisionen, ihren Befürchtungen und ihren Hoffnungen, ihren Erwartungen an den Staat und ihrem Fremdbild/Selbstbild befragt.
12 Seiten
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Die armenische Frage in der transnationalen Liga
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Hirzel Verlag
Autor: Claus Leggewie
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 5/2006 erschienen.
Sie suchen qualitativ hochwertiges Material, das über das Lehrbuch hinaus geht? Dieses Material bietet viel Raum für kritische Betrachtungen und Diskussionen.
Die „armenische Frage“ lautet, ob es sich bei den massenhaften Tötungen von Armeniern in den Jahren 1915–1917 um Völkermord gehandelt hat. Laut UN-Konvention von 1948 ist dies jede (staatliche) Handlung in der Absicht, nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppen als solche ganz oder teilweise zu zerstören. Das zu ergründen, ist längst keine bilaterale Angelegenheit mehr zwischen Türken und Armeniern, und wie türkische Politik und Gesellschaft dazu stehen, hat sich unterdessen zu einem informellen Beitrittskriterium zur Europäischen Union entwickelt.
14 Seiten
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Die Entdeckung der armenischen Großmutter. Vom Leugnen, Erinnern und Verdrängen
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Hirzel Verlag
Autorin: Sibylle Thelen
Dieser Aufsatz wurde in der Zeitschrift UNIVERSITAS 5/2006 veröffentlicht.
Die Massenvertreibung der Armenier im zerfallenden Osmanischen Reich begann 1915 am 24. April, heute ein nationaler Trauertag in der Republik Armenien. Hunderttausende Menschen starben auf den Todesmärschen quer durch Anatolien und bei Massakern. Die Anzahl der Opfer wird mit 300 000 bis 1,5 Millionen beziffert. Heute leben nur noch etwas mehr als 60000 Armenier in der Türkei. Lange ist es ein Tabu gewesen, offen und kritisch über das zu sprechen, was vor 91 Jahren geschah. Doch das ändert sich gerade. Wie die so genannte Armenierfrage beantwortet wird, sagt auch etwas aus über den weiteren Demokratisierungsprozess der Türkei.
15 Seiten
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Einstein trifft Picasso. Wissenschaft als Kunst denken – die Einheit der zwei Kulturen
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Hirzel Verlag
Autor: Ernst Peter Fischer
Dieser Aufsatz wurde in der Zeitschrift UNIVERSITAS 6/2006 veröffentlicht.
Wie kann moderne Wissenschaft mit ihrer hochgradigen Abstraktion einem allgemeinen Publikum näher gebracht und vermittelt werden? Über zahlreiche Verbesserungen durch Forschung im technischen und experimentellen Detail berichten Zeitungen und TV-Magazine mehr oder minder ausführlich, aber Verständnis für das große Unternehmen Wissenschaft verlangt mehr als die Kenntnisnahme neuer DNA-Sequenzen oder das Bestaunen der neuesten Fortschritte in der Klimamessung. Wissenschaft muss wie die Kunst als Teil der Kultur und wie sie als Ganzheit verstanden werden. Der beste Weg, das zu erreichen, besteht, so die Auffassung von Ernst Peter Fischer, vermutlich darin, sie als Kunst zu denken, wie Goethe in seiner Farbenlehre vorschlägt.
Dieser Aufsatz eignet sich sowohl für den Kunstunterricht als auch für Naturwissenschaften und kann damit eine Verbindung beider Bereiche herstellen. Der Text bietet zudem zahlreiche Anregungen für weiterführende Diskussionen und Aufgabenstellungen.
12 Seiten
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Vom öffentlichen Umgang mit den Naturwissenschaften
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Hirzel Verlag
Autor: Ernst Peter Fischer
Dieser Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 12/2006 erschienen.
Sie wollen Ihren Unterricht abwechslungsreich gestalten und nicht immer am Lehrbuch arbeiten? Dann können Sie mit diesem Aufsatz einen kurzen Exkurs machen, der Ihnen Raum für Diskussionen und weiterführende Aufgaben ermöglicht.
„Die Naturwissenschaft ist zu einem integralen Bestandteil des modernen Lebens und der zeitgenössischen Kultur geworden.“ So der Nobelpreisträger Eric Kandel in seinem Buch „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“. Gebildete Menschen in unseren Breiten sollten also gut verstehen, was es mit der Naturwissenschaft auf sich hat. Wo und wie soll ihnen das gelingen?
10 Setien
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Die Welt und Gott. Intelligentes Design in religionssoziologischer Sicht
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Hirzel Verlag
Autor: Michael Opielka
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2005 erschienen.
Die Kontroverse zwischen Darwinismus und Schöpfungslehre, zwischen einer Erklärung der Weltentwicklung aus materiellen oder spirituellen Kräften, wurde mit dem Konzept des „Intelligent Design“ vor allem in den USA neu entfacht. Aber auch die Debatte um die Bioethik zeigt, dass die Frage nach ontologischen oder metaphysischen Letztbegründungen sehr aktuell ist. Die Polarität von Evolutionismus und Kreationismus ist dabei wohl nur eine Spezifikation von zwei weiteren, sehr zeitgenössischen Diskursräumen: der Spannung zwischen Vernunft und Glauben sowie zwischen Kultur und Religion. Es geht im Folgenden also nur am Rande um naturwissenschaftliche Fragestellungen, vielmehr um grundlegende Deutungsprobleme einer säkularen Moderne. Für deren Rekonstruktion kann die Soziologie einige Überlegungen beisteuern.
Dieser Aufsatz lässt sich sehr gut für den weiterführenden Unterricht einsetzen, da er zahlreiche Anregungen für Diskussionen und Arbeitsaufträge beinhaltet.
12 Seiten
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2,50 €
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Religion und Naturwissenschaften im offenen Dialog. Verlangt der Schritt über die Grenze nach einer eigenen Sprache?
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Hirzel Verlag
Autor: Wolf-Rüdiger Schmidt
Es braucht nicht gleich die Auseinandersetzung zwischen den Kreationisten, die die wörtliche Auslegung der Schöpfungsgeschichte der Evolution gegenüberstellen, um die Schwierigkeiten einer fruchtbaren Auseinandersetzung zwischen Religion und Naturwissenschaft zu ermessen. Wolf-Rüdiger Schmidt ermuntert zum interdisziplinären Dialog, der – eine gewisse Offenheit vorausgesetzt – sowohl für Theologie als auch Naturwissenschaft bereichernd sein kann.
Mit diesem Themenbereich eignet sich der Aufsatz sehr gut für einen fächerverbindenden Unterricht und bietet Anregungen für erweiterte Aufgabenstellungen sowie Diskussionen.
16 Seiten
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Comeback des Christentums? Kirchen in Deutschland
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Hirzel Verlag
Autor: Franz Walter
Dieser Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 11/2005 erschienen.
Mit diesem Aufsatz erhalten Sie Material von hoher Aktualität, das sich sehr gut für erweiterte Aufgabenstellungen, Diskussionen und Ausarbeitungen einsetzen lässt.
Die beiden christlichen Volkskirchen in Deutschland haben bittere Jahrzehnte hinter sich. Seit den Zeiten der Kanzlerschaft von Willy Brandt wandten sich Jahr für Jahr Hunderttausende von ihnen ab. In kaum einem anderen westeuropäischen Land hat sich die Distanz gegenüber den Kirchen und ihren Priestern so stark potenziert wie in der Bundesrepublik während des letzten Drittels des 20. Jahrhunderts. Doch sprechen neuerdings viele Beobachter von einem Gezeitenwechsel im Verhältnis zwischen Gesellschaft und Kirche. Stehen wir vor einem Comeback des Christentums; erleben wir den Anfang einer neuen Spiritualität?
10 Seiten
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Sprechende Bücher: Hörbücher und Hörspiele
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Hirzel Verlag
Autor: Peter Jakobeit
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 3/2006 veröffentlicht worden.
Vor einem Jahrzehnt noch ein Nischenprodukt, hat das Hörbuch in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt – auch der Handel jubiliert, da es im letzten Jahr ein sattes Umsatzplus von rund 14 Prozent zu vermelden gab. Peter Jakobeit, Leiter der im März neu eröffneten Lehmanns Buchhandlung in Leipzig, sucht nach Erklärungen für den Erfolg des jungen Mediums.
Mit diesem Thema eröffnet der Aufsatz eine Reihe an Ansatzmöglichkeiten für den Unterricht - Vergleiche von Hörbuch und Buch, Meinungsäußerungen usw.
8 Seiten
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| (Bestell Nr. 4688-1) |
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Der fremde Verwandte. Versuch über Rabindranath Tagore
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Hirzel Verlag
Autor: Michael Görner
Dieser Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 9/2006 erschienen.
Dem Werk Rabindranath Tagores (1861–1941), des bedeutendsten Dichters des modernen Indien, zu begegnen, bedeutet, sich eine Welt der Rhythmen zu erschließen. Was immer der Literaturnobelpreisträger aus Kalkutta tat, wurde von Denkrhythmen und Klangrhythmen bestimmt.
7 Seiten
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Afrikas Literaturen. Ein Überblick über eine Problemlage
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Hirzel Verlag
Autor: Peter Ripken
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 7/2007 erschienen.
Afrikas Literaturen haben weltweit Anerkennung gefunden, afrikanische Autoren und Autorinnen werden mit Auszeichnungen bedacht, mehr freilich in Europa als in Afrika. Auch in Deutschland finden Romane und Erzählungen aus Afrika begeisterte Leser und Leserinnen, wenn auch kein Millionenpublikum. Doch was erzählt afrikanische Literatur eigentlich von afrikanischer Wirklichkeit? Wo finden in afrikanischer Literatur heute die großen kulturellen Traditionen des Kontinents und auch seine aktuellen Konflikte ihren Ort? Welches Bild Afrikas vermittelt uns afrikanische Literatur? Wie damit umgehen, dass Afrika immer wieder als Einheit gesehen wird, andererseits aber viele unterschiedliche Kulturen aufweist, viele verschiedene Sprachen spricht, keineswegs homogen ist, so wenig wie Europa homogen ist? Peter Ripken mit einer Übersicht über Probleme und Perspektiven afrikanischer Literatur.
Mit dieser Thematik bietet der Aufsatz einen sehr guten Exkurs in vielleicht noch nicht so bekannte Literatur und kann somit Anregung und Diskussionsgrundlage zugleich sein.
18 Seiten
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3,00 €
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Ein Fan, ein guter Fan... Fußball-Leidenschaft im Härtetest der Kommerzialisierung
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Hirzel Verlag
Autor: Klaus Hansen
Dieser Aufsatz wurde in der Zeitschrift UNIVERSITAS 7/2006 veröffentlicht.
„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt.“ Robert Gilberts Zeilen für eine Komposition von Werner Richard Heymann charakterisieren in leichter Abwandlung auch den wahren Fußballfan. Ungeachtet schamloser Geschäftemacherei, dreister Betrügereien, geldgieriger Fußballsöldner und der oftmals jeder Beschreibung spottendem Darbietungen auf dem grünen Rasen halten sie ihrem Verein die unverbrüchliche Treue. Was es bedeutet, wenn dieser Verein auch noch MSV Duisburg heißt, dessen Spieler wegen ihrer gestreiften Trikots Zebras genannt werden, obwohl sie zu den grauesten Mäusen im deutschen Profifußball zählen, erleidet Professor Klaus Hansen in seinem Beitrag über echtes Fantum.
Dieser Artikel betrachtet Fußball einmal aus einem anderen, kritischen Blickwinkel, der sich auch im Unterricht sehr gut einbringen lässt.
15 Seiten
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3,00 €
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| (Bestell Nr. 4708-1) |
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Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung
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Hirzel Verlag
Autor: Mojib Latif
Dieser Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 9/2007 erschienen.
Ernsthafte Zweifel an der globalen Erwärmung gibt es in den Kreisen der Klimaforscher keine, unterschiedlich sind nur die Auffassungen darüber, wie man auf den Klimawandel reagieren soll. Dass der Mensch einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hat, wird in Fachkreisen ebenfalls kaum bestritten. Die Präsenz des menschlichen Faktors im Klimaprozess kann auch als Chance begriffen werden, die zukünftige Entwicklung des Klimas mitzugestalten. Auch der Meteoroge und Klimaforscher Mojib Latif hält es für möglich, bei raschem und nachhaltigen Handeln die unvermeidliche weitere Aufheizung der Erde zu begrenzen und extreme Klimaauswirkungen abzumildern.
Dieser Aufsatz zum brandaktuellen Thema der Klimaerwärmung lässt sich hervorragend im Unterricht einsetzen; er gibt Hintergrundwissen auf dem aktuellen Forschungsstand und kann damit Ausgangspunkt für weitere Auseinandersetzungen mit dem Thema sein.
10 Seiten
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| (Bestell Nr. 4710-1) |
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Doppelstrategie im Klimaschutz
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Hirzel Verlag
Autor: Udo E. Simonis
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 9/2007 veröffentlicht worden.
In Klimawissenschaft und Klimapolitik haben sich verschiedene Schulen gebildet, die untereinander nicht eins sind, aber einig darin, mit dem jeweils anderen Lager nicht eins sein zu wollen. Dementsprechend werden der technische Weg und der natürliche Weg zum Klimaschutz – in Sonderheit die „Energieoption“ und die „Waldoption“ – nicht immer und nicht von allen Wissenschaftlern und Politikern als zwei Wege zum gleichen Ziel verstanden, obwohl es gute Gründe für eine solche Doppelstrategie gibt.
In diesem Material finden Sie Wissen auf dem aktuellen Forschungsstand, das Ihrem Unterricht Aktualität verleiht und gleichzeitig Anregungen zur Weiterarbeit und zur Diskussion bietet.
14 Seiten
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Was ist Web 2.0? Neues Webmuster im digitalen Netz
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Hirzel Verlag
Autor: Christoph Neuberger
Der Artikel ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 6/2007 erschienen.
Das Internet weckt wieder euphorische Gefühle: Die Aktienkurse steigen, junge Unternehmen werden für Milliardenbeträge aufgekauft, Zeitungen und Zeitschriften widmen ihre Titelseiten erfolgreichen Internetfirmen wie der Suchmaschine Google, der Videoplattform Youtube oder der virtuellen Welt Second Life. Das „Time Magazine“ hat im „Person of the Year“-Wettbewerb im vergangenen Jahr alle Internetnutzer ausgezeichnet: 2006 sei das Jahr gewesen, in dem die User die Kontrolle über das Internet gewonnen haben, begründete das US-Magazin seine Entscheidung.
12 Seiten
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Schöne neue Neuro-Welt. Von Hirn-Doping bis Psycho-Engineering – Biochemie macht‘s möglich
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Hirzel Verlag
Autor: Rüdiger Vaas
Dieser Artikel wurde in der Zeitschrift UNIVERSITAS 8/2007 veröffentlicht.
Die tiefgreifendste und massenwirksamste Neuro-Revolution der nächsten Jahre findet biochemisch statt: Hirn-Doping, Lifestyle-Medikamente, Glückspillen, Gedächtnis-, Konzentrations- und Intelligenzverstärker sind die Objekte großer Versprechungen. Denn was den Kranken recht ist, sollte den Gesunden teuer sein; wenn bestimmte Präparate gegen Beeinträchtigungen und Ausfälle wirken, könnten sie doch auch die Leistungsfähigkeit intakter Gehirne steigern, so die – keineswegs zwingende – „Logik“ mancher Psychopharmakologen oder der, teils illegalen, Nutznießer. Möglicherweise erleben die pharmazeutischen Denkhelfer und Hirnverstärker bald denselben Boom wie Viagra & Co.
Mit dieser sowohl aktuellen als auch kritischen Betrachtung können Sie einen interessanten Exkurs in Ihren alltäglichen Unterricht einbauen. Für Ihre Schüler/innen kann der Aufsatz sowohl anspruchsvolle Lektüre als auch Ausgangspunkt für weitere Auseinandersetzungen mit dem Thema sein.
16 Seiten
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| (Bestell Nr. 4716-1) |
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War Freud ein Freudianer?
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Hirzel Verlag
Autor: Micha Hilgers
Dieser Aufsatz wurde in der Zeitschrift UNIVERSITAS 4/2006 veröffentlicht.
Am 6. Mai jährt sich der Geburtstag von Sigmund Freud zum 150. Mal. 2006 ist nicht nur ein Mozart-, sondern auch ein Freud-Jahr, und mit zahlreichen Veranstaltungen und Publikationen wird des Begründers der Psychoanalyse gedacht. Was der ehrgeizige Agnostiker für mehr als angemessen halten würde, war er doch von der überhistorischen Bedeutung seiner Lehre überzeugt. Und tatsächlich gehen mit den atemberaubenden Erkenntnissen der gerade erst geborenen Neurowissenschaften seine kühnsten Träume in Erfüllung. Doch was hat die zeitliche Begrenztheit überstanden? Ist es der Jubilar selbst oder ist es die Psychoanalyse, die jedoch in ihrer aktuellen Anwendung weit weniger Beachtung findet als das Geburtstagskind? Was bleibt nach mehr als hundert Jahren Psychoanalyse?
Dieser aktuelle Aufsatz lässt sich hervorragend als Ausgangspunkt für kritische Betrachtungen, Wertungen oder Diskussionen über Sigmund Freuds Werk in den Unterricht integrieren.
12 Seiten
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| (Bestell Nr. 4718-1) |
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Verliebtheit und die Kunst der dauerhaften Liebe
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Hirzel Verlag
Autor: Micha Hilgers
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 7/2005 erschienen.
Vor allem für Oberstufenschüler lehnt sich dieser Text an ihre Erfahrungswelten an und bietet daher sehr gute Einsatzmöglichkeiten im Unterricht - sei es für Diskussionen oder weitere kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema Liebe.
„Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen Leere mit fremdem Inhalt“, bemerkte der Dichter Friedrich Hebbel. Das können Verliebte an sich selbst überprüfen. Das Herz läuft über, der Himmel ist voller Geigen, nichts scheint unmöglich, und man oder frau fühlt sich großartig. Entsprechend tief gestaltet sich allerdings der Absturz, wenn anfänglicher Euphorie der unbegrenzten Möglichkeiten die Tristesse der enttäuschten Hoffnungen folgt. Während des freien Falls können sich unglücklich Verliebte immerhin in aller Ruhe fragen, wen oder was sie eigentlich vergötterten – Erste-Hilfe-Maßnahme gegen den Herzensschmerz.
10 Seiten
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| (Bestell Nr. 4720-1) |
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Aspekte der Hör- und Sprachentwicklung. Grundlagen geglückter Kommunikation
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Hirzel Verlag
Autor: Andreas Seimer
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 3/2006 erschienen.
Hören verbindet Menschen und ermöglicht uns die verbale Kommunikation. Neben den Worten hören wir den Klang der Stimme und die Emotionen, die darin mitschwingen. Schlecht zu hören schafft Missverständnisse, Misstrauen, verunsichert und trennt von der Welt der Hörenden. Musik berührt uns. Akustische Signale warnen und helfen, uns zu orientieren. Geräusche sind allgegenwärtig.
11 Seiten
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Hörkulturen. Stimme und Schrift, Hören und Lesen in der abendländischen Kultur
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Hirzel Verlag
Autor: Peter J. Brenner
In der abendländischen Kultur und Ideengeschichte genießt das „Hören“ großen Kredit. Mit dem Hören verbindet sich die Vorstellung von Unmittelbarkeit und Authentizität. Umgekehrt hat der, der nicht hören kann, keinen selbstverständlichen Platz in der Gesellschaft. Denn auch die aufgeklärte Gesellschaftsauffassung der Moderne hat eine merkwürdige Vorliebe für die „ideale Sprechsituation“, die auch immer eine „Hörsituation“ ist, entwickelt. Die Mystifizierung des Hörens hat längst auch in die deutschen Klassenzimmer Einzug gehalten – auf Kosten der Schrift, die zusehends an pädagogischer wie sozialer Bedeutung verliert. Aber nicht nur die Philosophie, sondern auch die politische Geschichte haben die Probleme einer allzu starken Fixierung auf das Hören gezeigt: „Hören“ und „Gehorchen“ gehören in manchen Gedankengebäuden allzu eng zusammen. Dass eine moderne und aufgeklärte Gesellschaft nicht auf eine ausgereifte Schriftkultur verzichten kann, muss dagegen noch einmal zu Gehör gebracht werden.
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| (Bestell Nr. 4725-1) |
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Autonomie am Lebensende: Realität, Ideal, Illusion?
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Hirzel Verlag
Autor: Axel W. Bauer
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 2/2006 erschienen.
Nur wenige Szenarien lösen in der westlichen Konsum- und Leistungsgesellschaft so substanzielle, ja archaische Ängste aus wie der Gedanke an den trotz allen medizinischen Fortschritts eines Tages unvermeidlich herannahenden eigenen Tod. Als gesunde Bürger sind wir es gewohnt, unsere Entscheidungen „frei“ und „autonom“ zu treffen. Was passiert aber, wenn diese Selbstständigkeit und Unabhängigkeit durch eine schwere Krankheit
eingeschränkt wird?
Dieser Aufsatz liefert Ihnen eine aktuelle Lektüre zum öffentlichen Umgang mit dem Tod, die als Ausgangspunkt für eine weitere Beschäftigung mit der Thematik sehr gut geeignet ist.
18 Seiten
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| (Bestell Nr. 4727-1) |
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Heilen durch töten? Ethische Überlegungen zum moralischen Preis des medizinischen Fortschritts
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Hirzel Verlag
Autor: Axel W. Bauer
Der Aufsatz ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 1/2007 erschienen.
Mit seinem aktuellen wie gesellschaftlich brisanten Thema eignet er sich sehr gut als Grundlagenlektüre für kritische Betrachtungen im Unterricht.
Der medizinische Fortschritt ist zum einen ambivalent, denn er entfaltet – wie jede Aktivität in der Medizin – sowohl erwünschte Wirkungen als auch unerwünschte Nebenwirkungen. Zum anderen liegt das, was man mit dem Begriff „Fortschritt“ beschreibt, in der Regel in einer mehr oder weniger fernen Zukunft verborgen. Seine tatsächlichen Konsequenzen können heute nur in Umrissen vorausgesagt werden. Gleichwohl muss sich die Ethik mit dem Fortschritt in der Medizin beschäftigen: Dürfen wir das, was technisch realisierbar ist, unter ethischen Gesichtspunkten anstreben? Welche moralischen Maßstäbe sind die angemessenen in einer durch weltanschaulichen Pluralismus charakterisierten Gesellschaft, deren kaum noch grundlegend reflektiertes, von Politik und Industrie gemeinsam intoniertes Ziel Wirtschaftswachstum lautet? Ist nicht auch die Medizin neuerdings eine Wachstumsbranche, und verbietet sich da nicht jeder von ethischen Motiven geprägte und womöglich ökonomisches Wachstum hemmende Eingriff? Was wird und was darf uns die Medizin künftig kosten – in wirtschaftlicher, aber auch in moralischer Hinsicht?
10 Seiten
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Heilen durch töten? Ethische Überlegungen zum moralischen Preis des medizinischen Fortschritts, Teil 2
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Hirzel Verlag
Autor: Axel W. Bauer
Der Artikel ist in der Zeitschrift UNIVERSITAS 1/2007 erschienen.
Mit seinem aktuellen wie gesellschaftlich brisanten Thema eignet er sich sehr gut als Grundlagenlektüre für kritische Betrachtungen im Unterricht.
Der medizinische Fortschritt ist zum einen ambivalent, denn er entfaltet – wie jede Aktivität in der Medizin – sowohl erwünschte Wirkungen als auch unerwünschte Nebenwirkungen. Zum anderen liegt das, was man mit dem Begriff „Fortschritt“ beschreibt, in der Regel in einer mehr oder weniger fernen Zukunft verborgen. Seine tatsächlichen Konsequenzen können heute nur in Umrissen vorausgesagt werden. Gleichwohl muss sich die Ethik mit dem Fortschritt in der Medizin beschäftigen: Dürfen wir das, was technisch realisierbar ist, unter ethischen Gesichtspunkten anstreben? Welche moralischen Maßstäbe sind die angemessenen in einer durch weltanschaulichen Pluralismus charakterisierten Gesellschaft, deren kaum noch grundlegend reflektiertes, von Politik und Industrie gemeinsam intoniertes Ziel Wirtschaftswachstum lautet? Ist nicht auch die Medizin neuerdings eine Wachstumsbranche, und verbietet sich da nicht jeder von ethischen Motiven geprägte und womöglich ökonomisches Wachstum hemmende Eingriff? Was wird und was darf uns die Medizin künftig kosten – in wirtschaftlicher, aber auch in moralischer Hinsicht?
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