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Theologie
 
Die Geschichte Jerusalems und die Entstehung des Monotheismus
Die Geschichte Jerusalems und die Entstehung des Monotheismus
Von Othmar Keel
Vandenhoeck und Ruprecht

Teil 1

Jede Kultur erbringt spezielle Leistungen. Die griechische glänzte durch Kunst, Wissenschaft und Philosophie, die römische durch Politik, Recht und Bautechnik. Der Beitrag des kleinen Juda und Jerusalems für die Weltkultur war der Monotheismus, der Glaube an den einen Gott.
Eine frühere Form des Monotheismus, die des Echnaton, blieb Episode. Der jüdische Monotheismus hingegen ist vom Christentum und vor allem vom Islam übernommen und so ein Element der Weltgeschichte geworden. Seit zwei Jahrhunderten gelten diese Religionen vielen als besonders aggressiv und den Frieden gefährdend. Othmar Keel rekonstruiert Schritt für Schritt die stufenweise Entstehung des Monotheismus im Rahmen der Geschichte Jerusalems im 1. Jtd. v.Chr. Er legt dar, auf welche Einflüsse aggressive und intolerante Züge zurückzuführen sind, und mit welchen Argumentationsfiguren man sie schon damals einzudämmen und zu überwinden versuchte.
Unter Berücksichtigung der internationalen Forschung, besonders der israelischen, angloamerikanischen und deutschsprachigen, analysiert er sorgfältig die biblischen Texte, begnügt sich aber nicht damit, sondern ergänzt deren Zeugnis durch das außerbiblischer Texte, archäologischer, epigraphischer und ikonographischer Daten. Zum ersten Mal versucht so eine kompetente Hand das vielfältige Material zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Dieses weicht in manchen Punkten markant von dem ab, das in Theologien und Religionsgeschichten Israels entworfen worden ist, die ausschließlich auf den biblischen Texten basierten. Keel bietet einen umfassenden Überblick über die entscheidenden Elemente und Prozesse, die das Gesicht des biblischen Monotheismus geprägt haben.

772 Seiten und vielen Abbildungen
PDF-Datei    66,60 € Bestellen
(Bestell Nr. 12690-1)
Gedruckt (Teil 1 und 2)    149,00 € Bestellen
(Bestell Nr. 12690-2)
Die Geschichte Jerusalems und die Entstehung des Monotheismus
Die Geschichte Jerusalems und die Entstehung des Monotheismus
Von Othmar Keel
Vandenhoeck und Ruprecht

Band 2

Jede Kultur erbringt spezielle Leistungen. Die griechische glänzte durch Kunst, Wissenschaft und Philosophie, die römische durch Politik, Recht und Bautechnik. Der Beitrag des kleinen Juda und Jerusalems für die Weltkultur war der Monotheismus, der Glaube an den einen Gott.
Eine frühere Form des Monotheismus, die des Echnaton, blieb Episode. Der jüdische Monotheismus hingegen ist vom Christentum und vor allem vom Islam übernommen und so ein Element der Weltgeschichte geworden. Seit zwei Jahrhunderten gelten diese Religionen vielen als besonders aggressiv und den Frieden gefährdend. Othmar Keel rekonstruiert Schritt für Schritt die stufenweise Entstehung des Monotheismus im Rahmen der Geschichte Jerusalems im 1. Jtd. v.Chr. Er legt dar, auf welche Einflüsse aggressive und intolerante Züge zurückzuführen sind, und mit welchen Argumentationsfiguren man sie schon damals einzudämmen und zu überwinden versuchte.
Unter Berücksichtigung der internationalen Forschung, besonders der israelischen, angloamerikanischen und deutschsprachigen, analysiert er sorgfältig die biblischen Texte, begnügt sich aber nicht damit, sondern ergänzt deren Zeugnis durch das außerbiblischer Texte, archäologischer, epigraphischer und ikonographischer Daten. Zum ersten Mal versucht so eine kompetente Hand das vielfältige Material zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Dieses weicht in manchen Punkten markant von dem ab, das in Theologien und Religionsgeschichten Israels entworfen worden ist, die ausschließlich auf den biblischen Texten basierten. Keel bietet einen umfassenden Überblick über die entscheidenden Elemente und Prozesse, die das Gesicht des biblischen Monotheismus geprägt haben.

624 Seiten
PDF-Datei    53,79 € Bestellen
(Bestell Nr. 12734-1)
Gedruckt (Teil 1 und 2)    149,00 € Bestellen
(Bestell Nr. 12734-2)
Das Urchristentum
Das Urchristentum
Von Eduard Lohse
Vandenhoeck und Ruprecht

Ein Rückblick auf die Anfänge

»Wir wissen gar nicht, was wir Luther und der Reformation im Allgemeinen alles zu verdanken haben. Wir sind frei geworden von den Fesseln geistiger Borniertheit, wir sind infolge unserer fortwährenden Kultur fähig geworden, zur Quelle zurückzukehren und das Christentum in seiner Reinheit zu fassen.« Dem Urteil Goethes schließt sich der Neutestamentler Eduard Lohse gerne an. Grundanliegen seiner Einführung ist die Freilegung der Quellen des Urchristentums. Er betrachtet Umfeld und Voraussetzungen desselben und zeichnet sowohl historische als auch theologische Grundlinien nach. Dabei überschüttet er seine Leser nicht mit vielerlei Einzelheiten, sondern konzentriert sich auf die Grundzüge, die zur Entfaltung der ersten Christenheit geführt haben.

176 Seiten
PDF-Datei    11,95 € Bestellen
(Bestell Nr. 12692-1)
Gedruckt    14,90 € Bestellen
(Bestell Nr. 12692-2)
Leben, auch wenn wir sterben
Leben, auch wenn wir sterben
Von Karin Ulrich-Eschemann
Vandenhoeck und Ruprecht

Christliche Hoffnung lernen und lehren

An den Tod kann man sich nicht gewöhnen – aber man kann sich darauf verlassen, dass Gott stärker ist als der Tod.
Sterben und Tod sind längst ein klassisches Thema im Religions- und Ethikunterricht. Dem gegenüber ist das Reden von der christlichen Hoffnung auf ein Leben nach dem Leben kaum im öffentlichen Bewusstsein und auch wenig präsent in der privaten und öffentlichen Praxis des Glaubens. Pfarrer und Lehrende sind häufig wenig eingeübt in schatologisches Denken. So geht es zunächst um eine grundlegende biblisch-theologische Klärung, dann um Beispiele, die das eigene Verstehen vertiefen. Schließlich werden die Möglichkeiten eschatologischen Lernens in der Praxis aufgezeigt: Von christlicher Hoffnung profitieren Religionsunterricht und Verkündigung.

128 Seiten
PDF-Datei    11,95 € Bestellen
(Bestell Nr. 12694-1)
Gedruckt    14,90 € Bestellen
(Bestell Nr. 12694-2)
Die Evolution des Geistigen
Die Evolution des Geistigen
Von Thomas Görnitz / Brigitte Görnitz
Vandenhoeck und Ruprecht

Bisher reflektieren die Naturwissenschaften kaum, dass das einzig wirklich Gewisse für jeden von uns Menschen die bewussten Gedanken in seinem Bewusstsein sind. Sinne und Wahrnehmungen können täuschen. Aber gleichgültig, ob man etwas wahrnimmt, phantasiert oder über eine Formel reflektiert: Dass diese bewussten Gedanken gegenwärtig im Bewusstsein sind, darüber ist kein Irrtum möglich.

Thomas und Brigitte Görnitz haben einen Weg gefunden, Bewusstsein naturwissenschaftlich zu erklären. Auf Grundlage der Quantentheorie haben sie den Begriff der »Protyposis« entwickelt, mit dem Materie erstmals tatsächlich verstehbar wird, nämlich als »gestaltete Quanteninformation«. Mit der Protyposis wird in der kosmischen und biologischen Evolution erklärbar, wie sich erst materielle Gestalten herausformen, dann Lebewesen entstehen und diese schließlich Bewusstsein entwickeln. Die Protyposis ermöglicht eine naturwissenschaftlich begründete und daher monistische Weltsicht, in der das Geistige nicht weniger real ist als das Materielle. Damit wird auch für das »Leib-Seele-Problem« eine naturwissenschaftliche Lösung möglich, die das Seelische mit seiner Subjektivität ernst nimmt.
Aus diesem vollkommen neuen Ansatz ergeben sich Konsequenzen sowohl für die Beschreibung der kosmischen Entwicklung als auch für den weiten menschlichen Erfahrungsbereich, der mit den Begriffen von Erleben, Spiritualität und Religion nur recht nüchtern umrissen wird.

372 Seiten
PDF-Datei    39,90 € Bestellen
(Bestell Nr. 12736-1)
Gedruckt    49,90 € Bestellen
(Bestell Nr. 12736-2)
Gottesdienste mit Psalmmeditationen
Gottesdienste mit Psalmmeditationen
Von Klaus von Mering
Vandenhoeck und Ruprecht

Mit den Psalmen der Bibel eröffnet von Mering eine Fundgrube, in der angemessene Worte für das Gebet und für einen begründeten Glauben zu finden sind. Lob und Klage, Dank und Niedergeschlagenheit, strahlende Gewissheit und tiefe Verzweiflung – alles kann und darf vor Gott zur Sprache kommen. Dabei liest und meditiert von Mering die Psalmtexte nicht isoliert, sondern im Umfeld der gottesdienstlichen Lesungen, denen sie für die einzelnen Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres als Introitus zugeordnet sind. Auf diese Weise verbinden sich in den Texten die Worte und Bilder der Bibel mit den Sprech- und Denkgewohnheiten unserer Zeit zu einer neuen Einheit.
Oft wird beklagt, dass in der langen kirchlichen Tradition vieles allzu selbstverständlich geworden sei und in der Liturgie nur leere Worthülsen daherkommen. In diesen Meditationen wird eine Kraft deutlich, die Neues schafft. Zugleich kann der mit der Bibel Unerfahrene seine Fragen mit den Aussagen des Gottesdienstes in Beziehung bringen.
Wer will, kann diese aufrüttelnden Psalmgebete in die Liturgie des Gemeindegottesdienstes einbeziehen und dadurch schon im Eingangsteil einen unüberhörbaren thematischen Akzent setzen. Das Buch bietet aber auch zahlreiche ausgeführte Beispiele, wie sich mit diesen Psalmmeditationen thematische Andachten für vielfältige Anlässe zwischen Advent und Pfingsten gestalten lassen. Thematisch kommt die ganze Vielfalt der Glaubenserfahrungen zur Sprache, vom begeisterten Schöpfungslob bis zur tiefen Ratlosigkeit und Verzweiflung angesichts privater oder öffentlicher Katastrophen.
Ein umfangreiches Register erleichtert den Zugang.

168 Seiten
PDF-Datei    15,95 € Bestellen
(Bestell Nr. 12737-1)
Gedruckt    19,90 € Bestellen
(Bestell Nr. 12737-2)