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| Sonder-, Förder- und Heilpädagogik |
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Sonderpädagogische Unterstützungssysteme bei Verhaltensproblemen in der Schule
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Klinkhardt Verlag
Autoren: Helmut Reiser / Marc Willmann / Michael Urban
Innovationen im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung
Wohin und was tun mit den schwierigen Schülern?, so lautet eine der ungelösten Fragen der Schule seit ihrem Anbeginn. An diesem Grundproblem hat sich auch mit der Ausdifferenzierung der Sonderpädagogik in Deutschland wenig geändert, die Frage bleibt also hochaktuell: Unangemessenes Sozialverhalten und emotionale Verstörungen von Schülerinnen und Schülern stellen große Herausforderungen an die Schule und die Erziehungskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern.
Das Buch bietet eine systematische Einführung in die sonderpädagogischen Unterstützungssysteme zum Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung und zeigt innovative Organisationsformen der schulischen Erziehungshilfe auf.
Auf der Grundlage einer umfassenden Sichtung der wissenschaftlichen Literatur und eigener empirischer Studien, die unter anderem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Land Niedersachsen gefördert wurden, vermessen die Autoren die schulischen Institutionen im Bereich der Pädagogik bei Verhaltensstörungen neu.
359 Seiten
| Gedruckt
24,80 €
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| (Bestell Nr. 3744-1) |
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Selektion in der Sonderschule
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Das Verfahren zur Geststaltung von sonderpädagogischem Förderbedarf als Gegenstand empirischer Forschung von Brigitte Kottmann
Verlag Julius Klinkhardt
Die Chancenungleichheit im deutschen Bildungssystem ist spätestens seit PISA bekannt. Weitgehend unbeachtet bleibt jedoch die Gruppe der Schülerinnen und Schüler, die bereits aus der Grundschule ausgeschlossen und zu einer Sonderschule überwiesen wird. Die hier vorliegende Studie betrachtet die Schnittstelle zwischen allgemeiner und Sonderpädagogik durch eine empirische Untersuchung des Überweisungsverfahrens. Im Anschluss an eine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Entwicklung wird das aktuelle sonderpädagogische Feststellungsverfahren von NRW beschrieben, der Begriff des „sonderpädagogischen Förderbedarfs“ kritisch hinterfragt und der Zusammenhang von Bildungs- und sozialer Benachteiligung sowie schulischer Selektion aufgezeigt. Die empirische Analyse des Verfahrens liefert darüber hinausgehend detaillierte Daten sowohl über einzelne Kinder als auch über typische Benachteiligungsmuster. In der Untersuchung wurde von einem Schuljahr (1999/2000) eine Vollerhebung sämtlicher Überweisungsgutachten der Förderschwerpunkte Lernen, Sprache und Sprechen sowie emotionale und soziale Entwicklung eines nordrhein-westfälischen Schulamtsbezirks erstellt.
2006. 366 Seiten
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25,60 €
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| (Bestell Nr. 857-1) |
| Gedruckt
32,00 €
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| (Bestell Nr. 857-2) |
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"Ich schäme mich ja so!" Die Sonderschule für Lernbehinderte als "Schonraumfalle"
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Brigitte Schumann
Verlag Julius Klinkhardt
Obwohl die Sonderschule für Lernbehinderte die Armut und Bildungsarmut ihrer Schüler/innen institutionell verfestigt, tabuisieren Bildungspolitik und Gesellschaft bis heute diesen Sachverhalt. Mit der neuen Begrifflichkeit der „Förderschule“ wird verschleiert, dass sich das Regelschulsystem mit Hilfe des Sonderschulsystems zum Schaden benachteiligter Kinder wie eh und je entlastet. Zur pädagogischen Legitimation der Separierung wird auch heute noch in der Tradition der Hilfsschulpädagogik argumentiert, dass im „Schonraum“ der Sonderschule leistungsschwache Kinder besser gefördert werden und ein positives Selbstkonzept entwickeln können, weil sie vor Leistungsdruck, Versagensängsten und Misserfolgen geschützt werden. Diese Behauptung wird durch die Auswertung von schriftlichen Befragungen und Interviews mit Schülern/Schülerinnen und Eltern in der vorgelegten empirischen Untersuchung hinterfragt und deutlich widerlegt. Stattdessen wird nachgewiesen und über Zitate aus den Interviews dem Leser unmittelbar erfahrbar gemacht, wie als Folge institutioneller Beschädigung und vielfacher belastender Beschämungen die Scham über den Ausschluss aus dem Regelschulsystem und über den stigmabehafteten Sonderschulstatus die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts behindert bzw. verhindert. Den Kindern der Sonderschule wird nicht nur das Menschenrecht auf Bildung vorenthalten, sie werden auch in ihrem Menschenrecht auf Würde verletzt. Gefordert wird eine nichtaussondernde allgemeine Schule für alle, die jedes Kind in seiner Unterschiedlichkeit wertschätzt und unter Einbeziehung der sonderpädagogischen Förderung individuell fördert.
erschienen 2007, 224 Seiten
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23,85 €
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| (Bestell Nr. 2475-1) |
| Gedruckt
29,80 €
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| (Bestell Nr. 2475-2) |
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Förderdiagnostik konkret
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Konrad Bundschuh
Verlag Julius Klinkhardt
Theoretische und praktische Implikationen für die Förderschwerpunkte Lernen, geistige, emotionale und soziale Entwicklung
Beruhend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen vermittelt dieses Buch ein praxisorientiertes Grundkonzept von Förderdiagnostik unter besonderer Berücksichtigung der Förderschwerpunkte Lernen, geistige, emotionale und soziale Entwicklung. Neben grundlegenden Dimensionen und Modellen förderdiagnostischen Handelns werden u.a. folgende Bereiche thematisiert:
methodisch-didaktische Aspekte der Umsetzung von Förderdiagnostik,Beratung im förderdiagnostischen Prozess,Entwicklungsdiagnostik und Frühförderung,Emotionen im Kontext schulischer Erziehung und Unterrichtung,Schulangst,Förderplanung: Notwendigkeit, Aufbau und Umsetzung,diagnostische Verfahren in den Förderschwerpunkten Lernen, geistige, emotionale und soziale Entwicklung,Förderung in den Bereichen Wahrnehmung, Kommunikation, Sozialverhalten und Motorik. 2007. 318 Seiten
| Gedruckt
19,50 €
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| (Bestell Nr. 2482-2) |
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Pflegeabhängigkeit und Körpererfahrung
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Von Karl-Josef Fassbender und Martina Schlüter
Klinkhardt-Verlag
Pflegeabhängigkeit ist aufgrund der demographischen Situation eine Thematik, die gesamtgesellschaftlich gesehen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wird sie eher mit dem Anfang und dem Ende des Lebens in Verbindung gebracht, so gibt es Menschen, die mit Pflege ohne zeitliche Begrenzung ihr gesamtes Leben lang leben.
In diesem Buch sollen Menschen mit einer Körperschädigung in den Fokus genommen werden, die seit ihrer Geburt oder seit einem frühen Alter in Pflegeabhängigkeit leben. Sie müssen die Pflege in den Alltag integrieren, was bedeutet, sie sowohl als eigenen Bestandteil zu managen wie auch die Verbindung mit Wohnen, Schule/Beruf, Freunden/Partnerschaft, Mobilität und Freizeit zu schaffen.
Ziel ist und bleibt wie bei jedem Menschen eine größtmögliche autonome Lebensführung in sozialer Vernetzung. Für viele Menschen in dieser Form ein undenkbarer und unerwünschter Zustand.
Das Buch enthält Fachbeiträge aus den unterschiedlichen Bereichen und Lebensberichte betroffener Personen. So ist es zum einen für Fachleute aus den unterschiedlichen Disziplinen geschrieben, aber auch für die Menschen, die sich entweder aus Vorsorge oder aus aktuellem Anlass trauen, sich mit dieser Thematik zu konfrontieren.
223 Seiten
| PDF-Datei
15,90 €
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| (Bestell Nr. 5119-4) |
| Gedruckt
19,80 €
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| (Bestell Nr. 5119-5) |
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Kritik am Integrationsparadigma im 'Behindertenbereich'
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Klinkhardt Verlag
Autor: Karsten Exner
Von der Notwendigkeit soziologischer Theoriebildung
Davon ausgehend, daß das Integrationsparadigma im ‚Behindertenbereich‘, in dessen Zentrum die soziale Integration behinderter Menschen und/oder deren Integration in die Gesellschaft steht, hauptsächlich durch integrations- und sonderpädagogische Diskurse geprägt wurde und dabei von einem Defizit an soziologischer Theoriebildung hinsichtlich grundlegender soziologischer Begriffe (Gesellschaft, soziale Beziehungen und Integration) und Sachverhalte, auf die das Integrationstheorem fußt, gekennzeichnet ist, zeigt die Untersuchung, daß das Integrationsparadigma in seiner Anwendung auf behinderte Menschen aus soziologischer Perspektive unauflösbare Widersprüche generiert und zudem kontraproduktive Auswirkungen für „Behinderte“ hat. Dementsprechend will die Untersuchung klären, ob und inwieweit das Integrationsparadigma aus soziologischer Sicht überhaupt geeignet ist, zur Analyse und Behebung der Probleme beizutragen, vor die sich behinderte Menschen gestellt sehen.
208 Seiten
| Gedruckt
29,80 €
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| (Bestell Nr. 5385-1) |
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Außenseiter-Kunst
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Klinkhardt Verlag
Herausgeber: Georg Theunissen
Außergewöhnliche Bildnereien von Menschen mit intellektuellen und psychischen Behinderungen
Immer wieder gibt es Menschen mit intellektuellen, geistigen, seelischen oder auch autistischen Behinderungen, die mit außergewöhnlichen Bildern imponieren. Solche Werke werden mit Begriffen wie Art Brut oder Außenseiter-Kunst in Verbindung gebracht. Darüber berichtet das vorliegende Buch, dem es um eine Würdigung von Kunstwerken jenseits der offiziellen Kunst zu tun ist. Dabei wird aber nicht nur ein facettenreiches Spektrum an außergewöhnlichen Arbeiten behinderter Künstler präsentiert, sondern es werden zugleich Fragen zur Einschätzung dieser Bildnereien als Kunst sowie zu ihrer Einordnung im Bereich der offiziellen Kunst aufgegriffen und diskutiert.
208 Seiten
| Gedruckt
24,80 €
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| (Bestell Nr. 5386-1) |
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Begegnung und Differenz: Menschen - Länder - Kulturen
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Klinkhardt Verlag
Gottfried Biewer / Mikael Luciak / Mirella Schwinge (Hrsg.)
Beiträge zur Heil- und Sonderpädagogik
Begegnung und Differenz drücken in der Bezugnahme auf Menschen, Länder und Kulturen vielschichtige, auch komplementäre Aspekte heilpädagogischer Forschung und heilpädagogischen Handelns aus.
In diesem Buch werden Begegnung und Differenz im Kontext von heilpädagogischem Geschehen, sowohl in ihrer personalen, internationalen wie auch interkulturellen Dimension thematisiert.
In der internationalen Diskussion wird Behinderung als Konzept zur Benennung von Defiziten zunehmend abgelöst von der Betonung der Akzeptanz von Verschiedenheit. Zugleich verweist ein Blick auf Differenzen zwischen Menschen, Ländern und Kulturen auf Problemlagen, Widersprüche und Konflikte, mit denen man sich in unterschiedlichen Bereichen des Zusammenarbeitens immer wieder konfrontiert findet.
Das Buch setzt sich zum Ziel, diese Entwicklungen auf verschiedenen Ebenen zu beleuchten und neue Perspektiven zu eröffnen. Es behandelt schwerpunktmäßig die folgenden Themenkreise im Zusammenhang mit Begegnung und Differenz: Geschichtliche Perspektiven, Heilpädagogik im Kontext von Armut und Entwicklungszusammenarbeit, sprachliche und kulturelle Vielfalt, Pränataldiagnostik, frühe Entwicklung, Integration und Inklusion im Bildungswesen, berufliche Rehabilitation, Entwicklung heilpädagogischer Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung sowie Forschungsmethoden für den internationalen und interkulturellen Vergleich.
620 Seiten
| Gedruckt
39,90 €
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| (Bestell Nr. 6651-1) |
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Der Übergang Schule – Beruf von Jugendlichen mit Lernbehinderung
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von Antje Ginnold
Verlag Julius Klinkhardt
Einstieg – Ausstieg – Warteschleife
Gegenstand der Studie ist die Übergangsphase Schule – Beruf. Der Fokus richtet sich auf die erste Schwelle, d. h. den Übergang von der allgemeinen Pflichtschule in die Berufsvorbereitung und/oder Ausbildung.
Es wird rekonstruiert, welche individuellen Wege Jugendliche mit dem Förder-schwerpunkt Lernen von der Schule in das Arbeits- und Berufsleben gehen. Sie unterscheiden sich deutlich bei Absolventinnen und Absolventen von Integrations- und Sonderschulen. Es werden mehr betriebliche Ausbildungen erreicht, als man es für diese Jugendlichen erwarten würde.
Grundlage war ein zusätzliches Beratungs- und Begleitangebot, das ebenfalls vorgestellt wird. Zudem gibt das Buch einen Überblick über die allgemeinen Förder-systematiken in der Übergangsphase Schule – Beruf, den speziellen Berliner Maßnahmedschungel und mögliche Ausgrenzungsrisiken für Jugendliche mit Lernbehinderung.
Die Forschungsarbeit wurde über und für die Praxis verfasst und richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen: Forschende und Lehrende an Fachhochschulen und Universitäten, Lehrer/innen an Schulen, Berater/innen für Jugendliche, aber auch an interessierte Eltern.
2008. 368 Seiten, kartoniert
| PDF-Datei
27,80 €
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| (Bestell Nr. 12321-1) |
| Gedruckt
34,00 €
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| (Bestell Nr. 12321-2) |
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