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| Historische Bildungsforschung |
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Die Philosophie der Bildung
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von G.M.Mead (dt.von E.Grell)
Julius Klinkhardt Verlag
Dieses Buch veröffentlicht erstmals die Vorlesungen, die George Herbert Mead an der Universität Chicago 1910/11 zur Philosophie der Erziehung hielt.
Diese Vorlesungen geben eine einzigartige Einsicht in Meads bislang eher unbekanntes pädagogisches Denken. Sie machen insbesondere anschaulich, wie Meads frühe psychologische Abhandlungen über den sozialen Charakter von Bedeutung sowie den sozialen Ursprung des reflexiven Bewusstseins im Zentrum seiner von ihm entwickelten sozialen Erziehungskonzeption stehen.
Die Einleitung des Buches gibt einen Überblick über Meads pädagogisches Denken und verortet dieses in dem breiteren sozialen, intellektuellen und historischen Kontext.
George Herbert Mead (1863–1931) ist berühmt für seine philosophischen und sozialpsychologischen Arbeiten und gilt als einer der Begründer des amerikanischen Pragmatismus. Die Zusammenarbeit mit John Dewey an der Universität Chicago und Meads soziales Engagement vor Ort haben seine Interessen an pädagogischen Fragen befördert und geprägt.
Herausgegeben und eingeleitet von Daniel Tröhler und Gert Biesta
Aus dem Englischen übersetzt von Ernst Grell.
204 Seiten
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14,40 €
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| (Bestell Nr. 12151-1) |
| Gedruckt
17,90 €
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| (Bestell Nr. 12151-2) |
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Bildungsgeschichte(n) in Quellen
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Klinkhardt Verlag
Herausgeber: Jörg-W. Link / Frank Tosch
Bildungsgeschichte(n) in bzw. mit Quellen zu schreiben, ist weniger das altbackene „ad fontes“ als vielmehr Ausdruck des empirischen Ansatzes in der Historischen Bildungsforschung. Die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes zeigen exemplarisch, wie sich in qualitativen und quantitativen Forschungsansätzen auf der Grundlage neu recherchierter Quellen innovativer Erkenntnisgewinn generieren lässt. Die im Zentrum stehenden unterschiedlichen Quellengattungen (Briefe, Bilder, Protokolle, aber auch Reden, Erfahrungsberichte und systematische Abhandlungen) werden multiperspektivisch im jeweiligen historischen Prozess analysiert, kommentiert und interpretiert sowie in theoretische Überlegungen eingebunden. Den lebensweltorientierten Re-Konstruktionen ist dabei meist eine besondere Narrativität eigen.
Die Beiträge erzählen Bildungsgeschichten der Aufklärung, Bildungsgeschichten im Kontext von Pädagogischen Reformen und der Reformpädagogik und beleuchten Beispiele aus der Geschichte der Profession. Darüber hinaus werden systematisch methodische Zugänge bei der Quellenerschließung thematisiert, etwa indem verschiedene Quellengattungen konstruktiv kombiniert werden oder demonstriert wird, wie Quellen für forschungsbasierte Editionen bzw. für die Arbeit im Rahmen der Lehre entschlüsselt und erläutert werden können.
346 Seiten
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23,85 €
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| (Bestell Nr. 5383-1) |
| Gedruckt
29,80 €
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| (Bestell Nr. 5383-2) |
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Vom Schulturnen zum Schulsport
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Klinkhardt Verlag
Autor: Alexander Priebe
Die Reform der körperlichen Ausbildung in den Deutschen Landerziehungsheimen und der Freien Schulgemeinde Wickersdorf von 1898 bis 1933
Die Reform der körperlichen Ausbildung in den Landerziehungsheimen von 1898 bis 1933 war für die Entwicklung des Schulsports nach 1945 ein wesentlicher Orientierungspunkt. Über Verlauf und Gestaltung der Reformprozesse vor 1933 ist aber im Einzelnen wenig bekannt gewesen.
Die vorliegende Untersuchung zeichnet diese Vorgänge in den privaten Heimgründungen vor dem Hintergrund der Reformen in den staatlichen Schulen anhand der in den Schularchiven umfangreich vorliegenden Bestände nach. Neben der Umgestaltung des traditionellen Turnunterrichts wurden in den Heimschulen die vielgestaltigen Körperkulturbewegungen, wie die Gymnastik- und Tanzbewegung, die Spiel- und Sportbewegung, das Wandern und auch das militärische Exerzieren differenziert rezipiert.
Prägend wurde die pädagogische Auseinandersetzung des Schulturnens mit dem Schulsport. In den 1920er Jahren übernahm der Schulsport neben seinen Bildungs- und Erziehungsaufgaben wichtige integrative und repräsentative Funktionen für die Heime im Ganzen.
Die Vielgestaltigkeit der Reformprozesse in Kaiserreich, Erstem Weltkrieg und Weimarer Republik zeigt sich gerade in der Gegenüberstellung der beiden, sich gegenseitig profilierenden Reformschulen. Auch dadurch wird die kanonisierte Rezeption der Reformpädagogik relativiert und zu weiteren Untersuchungen angeregt.
225 Seiten
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25,60 €
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| (Bestell Nr. 5382-1) |
| Gedruckt
32,00 €
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| (Bestell Nr. 5382-2) |
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Erziehung nach Montessori
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Winfried Böhm / Birgitta Fuchs
Verlag Julius Klinkhardt
Den Titel dieses Buches Erziehung nach Montessori kann man schlicht so verstehen, als ginge es nur darum, der weltberühmten italienischen Pädagogin Lösungen für die realen Schwierigkeiten des Erziehungs- und Schulalltags abzugewinnen und von ihr konkrete Handlungsanweisungen und praktikable Rezepte für das eigene erzieherische und unterrichtliche Handeln zu empfangen. Erziehung nach Montessori kann aber auch meinen, die LeserInnen mit den Grundgedanken und -ideen Montessoris vertraut zu machen, sie zu eigenem kritischen Nachdenken darüber anzuregen, damit sie nach der Beschäftigung mit den Gedanken und Theorien Maria Montessoris umso besonnener und umso selbständiger erziehen und unterrichten können.
Winfried Böhm und Birgitta Fuchs legen den Schwerpunkt ihres Buches deutlich auf den zweiten Aspekt. Ihr Buch will also nicht zur blinden Nachahmung Montessoris anstiften, sondern die LeserInnen zu eigenständigem Nachdenken über Montessori einladen und anregen.
2004, 129 Seiten
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9,60 €
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| (Bestell Nr. 294-1) |
| Gedruckt
12,00 €
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| (Bestell Nr. 294-2) |
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Republikanismus und Pädagogik - Pestalozzi im historischen Kontext
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von Daniel Tröhler
Verlag Julius Klinkhardt
Der Republikanismus wird als politische Sprache seit über dreissig Jahren von der modernen history of ideas erforscht. Obgleich in ihrem Zentrum das Ideal des citizen bzw. Fragen öffentlicher Tugend stehen, wurde der Republikanismus bislang noch nicht als pädagogische Sprache entdeckt und war entsprechend auch kein Thema der pädagogischen Forschung.
Die vorliegende Studie zeigt, dass Johann Heinrich Pestalozzi als einer der wichtigsten Klassiker der Pädagogik durch die Kontextualisierung seines Werkes als genuiner Denker des Republikanismus verstanden werden muss. Dieses Verständnis gibt neuen Aufschluss über seine intellektuelle und konzeptionelle Entwicklung.
Die Arbeit zielt nicht nur darauf, mittels der Analyse politischer und pädagogischer Sprachen eine neue Methode historischer Bildungsforschung sowie ein weitgehend neues Pestalozzi-Bild zu generieren. Sie versteht sich darüber hinaus auch als Plädoyer in der pädagogischen Diskussion, sich historisch den Impulsen aus der verdrängten Tradition des Republikanismus zu stellen und vor diesem Hintergrund citizenship systematisch in die Theoriediskussion zu integrieren.
2006, 531 Seiten
| Gedruckt
39,00 €
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| (Bestell Nr. 859-2) |
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Die NS-Zeit als Gewinn für Hilfsschullehrer
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von Dagmar Hänsel
Verlag Julius Klinkhardt
Das deutsche Sonderschulsystem ist durch die Erfahrung mit den Verbrechen der NS-Zeit zutiefst geprägt. Diesen Verbrechen fielen nicht zuletzt Hilfsschülerinnen und -schüler und von Hilfsschullehrern Ausgeschlossene im Rahmen der Zwangssterilisation und der Euthanasiemaßnahmen zum Opfer. Die Auseinandersetzung mit diesem Zusammenhang wird bisher fast ausschließlich von der Sonderpädagogik geführt und von Geschichtsinterpreten dominiert, die dem Hilfsschulverband nahestehen. Der Band entwickelt eine neue Sicht. In der Auseinandersetzung mit der Hilfsschulentwicklung in der NS-Zeit, mit der gemeinsamen Sonderschullehrerausbildung und mit der verbandsnahen Geschichtsschreibung wird gezeigt, dass die NS-Zeit einen Gewinn für die Hilfsschullehrerschaft darstellt, der bis in die Gegenwart reicht. Der Band wird durch amtliche Dokumente aus der NS-Zeit abgerundet, auf die sich die Darstellung bezieht.
2006. 253 Seiten
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15,60 €
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| (Bestell Nr. 865-1) |
| Gedruckt
19,50 €
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| (Bestell Nr. 865-2) |
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Volksschule im 18. Jahrhundert. Die Schulumfrage auf der Züricher Landschaft in den Jahren 1771/1772
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von Daniel Tröhler und Andrea Schwab (Hrsg.)
Verlag Julius Klinkhardt
In den Jahren 1771/72 wurde auf der Zürcher Landschaft – die grösser war als der heutige Kanton Zürich – eine flächendeckend durchgeführte Umfrage zu Schule und Unterricht realisiert. Dazu war ein Fragebogen gedruckt und an jede Schulgemeinde verteilt worden. Die Pfarrer, damals verantwortlich für die schulischen Angelegenheiten, haben die Fragebogen beantwortet und zurückgesandt. Das Besondere an der Umfrage ist zweifelsohne ihr Umfang – sie umfasst 81 Fragen – sowie ihre thematische Breite, die von äusseren Angaben zur Schule (Anzahl Schulen, Anzahl Schüler und Schülerinnen, Lehrerlohn etc.) über methodisch-didaktische Fragen (die mit 30 Fragen der am ausführlichsten erhobene Teil sind) bis hin zu Fragen nach der Effektivität der Schule (wie viele Kinder können lesen, wenn sie aus der Schule kommen? Verspricht man sich von der Schule auch ökonomische Vorteile?) reichen. Über zwei Drittel aller Antwortschreiben sind erhalten und liegen nun auf CD-ROM ediert vor. Die Edition ermöglicht eine breite Untersuchung durchschnittlicher Schulen, die eine längst fällige und fruchtbare Ergänzung zur bislang meist exemplarisch gebliebenen Schulgeschichtsforschung darstellt. Den auf einer CD-ROM edierten Quellen sind drei gedruckte Aufsätze aus verschiedenen Disziplinen vorangestellt. Sie kontextualisieren das Quellenkorpus und leisten so zugleich eine Hilfestellung bei der Benutzung der Daten.
Quellen und Dokumente zur Alltagsgeschichte der Erziehung
114 Seiten
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22,90 €
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| (Bestell Nr. 1921-1) |
| Gedruckt
32,00 €
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| (Bestell Nr. 1921-2) |
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Biografische Studien zu Eduard Spranger
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von Alban Schraut
Julius Klinkhardt Verlag
Die moderne Biografieforschung ist kritische Forschung. Sie zeichnet nicht nur Lebensläufe tendenziell nach, sondern dokumentiert auch Schnittstellen, Divergenzen und Lebensbrüche. Spannungen und Dissonanzen werden nicht ausgeblendet, sondern als biografisch bedeutsame Ereignisse interpretiert. Die vorliegende Abhandlung versteht sich als Vorarbeit für eine noch zu schreibende große Biografie über Eduard Spranger, den berühmten Kulturphilosophen, Psychologen und Pädagogen (1882–1963). Sie bietet einen neuen Zugang‚ sein Leben und Werk unter Berücksichtigung der biografischen Studien aus bisher unbekanntem Blickwinkel zu sehen. Denn sein Leben spiegelt sich teilweise in den Fremdbiografien und in den Beziehungsmustern wider. Erstmalig werden biografische Studien zu Eduard Sprangers Vorfahren bis in die dritte Generation zurück, insbesondere zu seinen Eltern Bertha und Franz Spranger, zu seinem Schul- und Studienkollegen Hermann Hadlich und dessen Halbschwester Käthe Hadlich sowie zu Sprangers Freundin und späteren Ehefrau Susanne Conrad, vorgelegt. Es werden Biografien dieser Personen rekonstruiert, deren Beziehungen zu Eduard Spranger aufgezeigt und eine detaillierte tabellarische Biografie Eduard Sprangers erstellt. Grundlage für diese Monografie bildete eine Vielzahl von bisher in überwiegenden Teilen nicht berücksichtigten bzw. unbekannten Dokumenten: autobiografische Fragmente, Testamente, Urkunden, Verwaltungsakten, Zeugnisse, etc., vor allem aber reichhaltiges Korrespondenzmaterial.
409 Seiten
| Gedruckt
36,00 €
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| (Bestell Nr. 1924-2) |
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Jahrbuch für Historische Bildungsforschung
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Klinkhardt Verlag
Sektion Historische Bildungsforschung der DGfE in Verbindung mit der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)
Band 13
Das „Jahrbuch für Historische Bildungsforschung“ widmet sich in interdisziplinärer Orientierung der historischen Analyse von Bildung, Erziehung und Sozialisation, den alltäglichen und institutionellen Bedingungen des Aufwachsens, der Geschichte von Kindheit und Jugend und von Medien der Vergesellschaftung.
Bd. 13 (2007) befasst sich im Themenschwerpunkt mit der Geschichte der Universität, wobei der Fokus auf den Studierenden sowie den Lehr- und Lernformen liegt. Der Bogen spannt sich vom jüdischen Talmudstudium im späten Mittelalter über Lehren und Lernen an einer deutschen Universität des frühen 16. Jahrhunderts sowie den Wandel der Lehrorte und Lehr-/Lern- formen im Kaiserreich bis zur „Politik der Männlichkeit“ an deutschen und englischen Universitäten an der Wende zum 20. Jahrhundert.
Das Spektrum der Abhandlungen umfasst Beiträge zum pädagogischen Diskurs über Aufmerksamkeit seit etwa 1800 im Kontext von Schul- und Erziehungsfragen, zum Verhältnis von Erziehungswissenschaft und Religionspädagogik im frühen 20. Jahrhundert, zur Frühgeschichte der Vergleichenden Pädagogik in Deutschland im Umfeld der Reformpädagogik und zu den Beziehungen zwischen der Frauenorganisation im spanischen Franco-Regime und dem Bund Deutscher Mädel im Nationalsozialismus; zwei weitere Beiträge befassen sich mit der Familienerziehung und -sozialisation im 20. Jahrhundert: der eine bezogen auf die frühkindliche Erziehung und Sozialisation im Spannungsverhältnis zwischen normierender Ratgeber- literatur und elterlichem Verhalten, der andere bezogen auf Eltern-Kind-Beziehungen im Bürgertum der 1930er Jahre. Ein letzter Beitrag analysiert den volkspädagogischen Anspruch des Allensbacher Instituts für Demoskopie in der Nachkriegszeit.
In der Rubrik Quelle und Kommentar wird ein japanisches Gutachten zur Bildungspolitik Preußen-Deutschlands in dem von ihm annektierten Teil Polens vorgestellt. In Diskussion und Kritik werden aktuelle Internationalisierungsprozesse im Bildungsbereich mit der Durchsetzung nationalstaatlicher Bildungssysteme im 19. und 20. Jahrhundert kontrastiert. Die Rückblicke/Einblicke/Ausblicke befassen sich aus Anlass des 100. Geburtstags mit Astrid Lindgren und den in ihrem Werk vorgestellten Kindheitsmodellen sowie mit aktuellen Entwicklungen in der Historischen Bildungsforschung in Japan.
372 Seiten
| Gedruckt
25,50 €
Bestellen
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| (Bestell Nr. 6653-1) |
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Jahrbuch für historische Bildungsforschung Band 12
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Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Verbildung mit der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF
Verlag Julius Klinkhardt
Das „Jahrbuch für Historische Bildungsforschung“ widmet sich in interdisziplinärer Orientierung der historischen Analyse von Bildung, Erziehung und Sozialisation, den alltäglichen und institutionellen Bedingungen des Aufwachsens, der Geschichte von Kindheit und Jugend und von Medien der Vergesellschaftung.
Bd. 12 (2006) wendet sich mit seinem Themenschwerpunkt zur Lehrerinnen- und Lehrergeschichte im Deutschland des 20. Jahrhunderts zunächst einem klassischen Thema der Historischen Bildungsforschung zu. In Gestalt des kollektivbiographischen Ansatzes wird dabei jedoch ein bislang noch wenig erprobter Zugang zu diesem Feld erschlossen. Am Beginn der Abhandlungen steht ein Beitrag zur Erziehung und Bildung im mittelalterlichen Judentum, der auf eine empfindliche Lücke in der Historischen Bildungsforschung verweist und Perspektiven zu ihrer Schließung entwickelt. Des weiteren werden der Orbis pictus des Comenius auf Originalität und historische Kontinuität überprüft, das Verhältnis von Bürgertum und Bildung an einem biographischen Fall aus dem deutschen Kaiserreich untersucht, schließlich die unbeabsichtigten Folgen aufgezeigt, welche die Bemühungen der DDR um Steuerung und gezielten Einsatz der Pädagogischen Wissenschaften einerseits, ihre solidarische Unterstützung der Volksrepublik Mozambique bei der Produktion eines neuen sozialistischen Menschen andererseits zeitigten. Die Beiträge in Quelle und Kommentar thematisieren zum einen die Beziehungen der Freien Schulgemeinde Wickersdorf zur frühen Sowjetunion, zum anderen am Beispiel Göttingens das Verhältnis der akademischen Erziehungswissenschaft zur Lehrerbildung in Deutschland kurz nach 1945. In Diskussion und Kritik wird mit der Familie ein vernachlässigter Gegenstand Historischer Bildungsforschung in den Blick genommen. Die neue Rubrik Rückblicke/Einblicke/Ausblicke schließlich bietet zunächst eine Bilanz von einhundert Jahren sozialdemokratischer Bildungspolitik in Form eines Essays. Außerdem werden der Stand der Forschung zur Geschichte der Erziehungswissenschaft sowie aktuelle Tendenzen in der Historischen Bildungsforschung in Deutschland analysiert.
2006. 370 Seiten
| Gedruckt
25,50 €
Bestellen
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| (Bestell Nr. 2487-2) |
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Jahrbuch für historische Bildungsforschung Band 12. Quelle und Kommentar
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Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Verbildung mit der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF
Verlag Julius Klinkhardt Thema dieses Kapitels: Quelle und Kommentar
Das „Jahrbuch für Historische Bildungsforschung“ widmet sich in interdisziplinärer Orientierung der historischen Analyse von Bildung, Erziehung und Sozialisation, den alltäglichen und institutionellen Bedingungen des Aufwachsens, der Geschichte von Kindheit und Jugend und von Medien der Vergesellschaftung.
Die Beiträge in Quelle und Kommentar thematisieren zum einen die Beziehungen der Freien Schulgemeinde Wickersdorf zur frühen Sowjetunion, zum anderen am Beispiel Göttingens das Verhältnis der akademischen Erziehungswissenschaft zur Lehrerbildung in Deutschland kurz nach 1945.
2006. 40 Seiten
| PDF Datei
3,30 €
Bestellen
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| (Bestell Nr. 2490-1) |
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Jahrbuch für historische Bildungsforschung Band 12. Diskussion und Kritik, Rückblicke, Einblicke, Ausblicke
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Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Verbildung mit der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF
Verlag Julius Klinkhardt Thema dieses Kapitels: Diskussion und Kritik, Rückblicke, Einblicke, Ausblicke
Das „Jahrbuch für Historische Bildungsforschung“ widmet sich in interdisziplinärer Orientierung der historischen Analyse von Bildung, Erziehung und Sozialisation, den alltäglichen und institutionellen Bedingungen des Aufwachsens, der Geschichte von Kindheit und Jugend und von Medien der Vergesellschaftung.
In Diskussion und Kritik wird mit der Familie ein vernachlässigter Gegenstand Historischer Bildungsforschung in den Blick genommen. Die neue Rubrik Rückblicke/Einblicke/Ausblicke schließlich bietet zunächst eine Bilanz von einhundert Jahren sozialdemokratischer Bildungspolitik in Form eines Essays. Außerdem werden der Stand der Forschung zur Geschichte der Erziehungswissenschaft sowie aktuelle Tendenzen in der Historischen Bildungsforschung in Deutschland analysiert.
2006. 80 Seiten
| PDF Datei
6,60 €
Bestellen
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| (Bestell Nr. 2491-1) |
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Mädchen- und Frauenbildung im 19. Jahrhundert
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Klinkhardt Verlag
Autor: James C. Albisetti
James C. Albisetti legte 1988 die erste vergleichende Studie über die Institutionalisierung des höheren Mädchenschulwesens, über die Zulassung von Frauen zum Universitätsstudium und zu den akademischen Berufen in den deutschen Einzelstaaten im „langen 19. Jahrhundert“ vor.
Durch den Vergleich mit zeitgleichen Entwicklungen in anderen europäischen Ländern arbeitet er das Typische und Einzigartige hinsichtlich der Lehrpläne für Mädchenschulen und der Berufstätigkeit von Lehrerinnen sowie der Strategien der Frauenbewegung in diesem Prozess heraus.
Zu den behandelten Themen gehören auch die Koeduktionsdebatte in der Frauenbewegung sowie der Einfluss früher Feministinnen auf die zwischen 1900 und 1910 realisierte Mädchenbildungsreform. Die relativ späte Zulassung von Frauen zur akademischen Ausbildung wird von Albisetti nicht als ein deutscher Sonderweg hin zur Modernisierung der Mädchen- und Frauenbildung interpretiert.
397 Seiten
| Gedruckt
29,80 €
Bestellen
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| (Bestell Nr. 3737-1) |
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Dienstbares Begleiten und später Widerstand
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Klinkhardt Verlag
Autor: Christine Hohmann
Der nationale Sozialist Adolf Reichwein im Nationalsozialismus
Sympathie und Verehrung für Adolf Reichwein prägen bis heute Rezeption und Forschung. Danach stand der Pädagoge, der bisher dem linken Spektrum der Sozialdemokratie zugerechnet wird, von „Anfang an“ konsequent im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Die vorliegende Untersuchung bricht mit der Reichwein kanonisierenden Forschung. Sie zeigt, dass sich Adolf Reichwein als nationaler Sozialist 1933 mit der „Grundidee der nationalsozialistischen Bewegung nicht im Konflikt“ befand. Sein in der NS-Zeit in einer einklassigen Volksschule durchgeführter Unterricht, der konzeptionell nicht auf ihn zurückzuführen ist, kann weder als singulär noch als „heimlicher Widerstand“ angesehen werden. Aufgezeigt wird, wie sich Reichwein im NS-Staat zielgerichtet um die öffentliche Anerkennung seiner pädagogischen Arbeit bemühte und die Zusammenarbeit mit diversen NS-Gliederungen, darunter der SS, nicht scheute. Die Autorin resümiert, dass Adolf Reichwein Mitschuld am Funktionieren des NS-Staates trug, wobei der späte Widerstand weder negiert noch verkannt wird.
Die vorliegende Forschungsarbeit beschäftigt sich explizit auch mit dem seit 1945 im Wesentlichen ungebrochenen Beharrungsvermögen der tradierten, hagiographischen Reichwein-Rezeption und -Forschung und macht die entscheidenden Bedingungsfaktoren transparent.
Das Buch ist mit der Kritik an der bis heute anhaltenden defizitären pädagogischen Historiographie und den spezifischen wissenschaftsmethodischen Forderungen ein über den Einzelfall hinausreichender Beitrag zum aktuellen Diskurs der historischen Bildungsforschung.
284 Seiten
| Gedruckt
32,00 €
Bestellen
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| (Bestell Nr. 3738-1) |
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Kinderzeitschriften in der DDR
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Klinkhardt Verlag
Herausgeber: Christoph Lüth / Klaus Pecher
Bis zu ihrem Zusammenbruch erhielt die DDR ein ganzes Ensemble von Kinderzeitschriften – geordnet nach Altersstufen und Interessengruppen und bürokratisch gesteuert aus dem Zentralrat der FDJ. In enger Abstimmung mit den erzieherischen Intentionen von Schule und Pionierorganisation sollten diese Zeitschriften die politischen Botschaften des Staates in die Kinderwelt transportieren, und so stellen sie ein für Sozialisation und Erziehung in der DDR-Kindheit charakteristisches kulturelles Muster dar.
Die erziehungswissenschaftliche Forschung hat diesem Medium bislang nur geringe Aufmerksamkeit gewidmet. Eine Tagung im Sommer 2004, veranstaltet von der Professur für Allgemeine Pädagogik im Institut für Pädagogik an der Universität Potsdam, führte erstmals Vertreter von Erziehungswissenschaft, Literaturwissenschaft, Publizistik und frühere Redakteure dieser Kinderzeitschriften zu einer vorläufigen Bilanz zusammen.
Der hier vorgelegte Band enthält die Referate der Tagung.
207 Seiten
| Gedruckt
19,80 €
Bestellen
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| (Bestell Nr. 3739-1) |
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Volksschule im 18. Jahrhundert
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Von Daniel Tröhler, Andrea Schwab
Klinkhardt Verlag
Die Schulumfrage auf der Zürcher Landschaft in den Jahren 1771/1772
In den Jahren 1771/72 wurde auf der Zürcher Landschaft – die grösser war als der heutige Kanton Zürich – eine flächendeckend durchgeführte Umfrage zu Schule und Unterricht realisiert. Dazu war ein Fragebogen gedruckt und an jede der über 140 Pfarrgemeinden mit ihren zahlreichen Schulen verteilt worden. Die Pfarrer, damals verantwortlich für die schulischen Angelegenheiten, haben die Fragebogen beantwortet und zurückgesandt.
Das Besondere an der Umfrage ist zweifelsohne ihr Umfang – der Fragebogen umfasst 81 Fragen – sowie ihre thematische Breite, die von äusseren Angaben zur Schule über methodisch-didaktische Fragen bis hin zu Fragen nach der Effektivität der Schule reichen.
Über zwei Drittel aller Antwortschreiben, das heisst rund 2000 Manuskriptseiten, sind erhalten und liegen nun auf CD-ROM ediert vor. Dieser gewaltige Datensatz ermöglicht eine breite Untersuchung durchschnittlicher Schulen am Ende des 18. Jahrhunderts, die eine längst fällige und fruchtbare Ergänzung zur bislang meist exemplarisch gebliebenen Schulgeschichtsforschung darstellt. Den auf CD-ROM edierten Quellen sind drei gedruckte Aufsätze aus verschiedenen Disziplinen vorangestellt. Sie kontextualisieren das Quellenkorpus und leisten so zugleich eine Hilfestellung bei der Benutzung der Daten.
114 Seiten
| PDF-Datei
25,59 €
Bestellen
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| (Bestell Nr. 5162-1) |
| Gedruckt
32,00 €
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| (Bestell Nr. 5162-2) |
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