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Heil- und Sonderpädagogik
 
Pflegeabhängigkeit und Körpererfahrung
Pflegeabhängigkeit und Körpererfahrung
Von Karl-Josef Fassbender und Martina Schlüter
Klinkhardt-Verlag

Pflegeabhängigkeit ist aufgrund der demographischen Situation eine Thematik, die gesamtgesellschaftlich gesehen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wird sie eher mit dem Anfang und dem Ende des Lebens in Verbindung gebracht, so gibt es Menschen, die mit Pflege ohne zeitliche Begrenzung ihr gesamtes Leben lang leben.
In diesem Buch sollen Menschen mit einer Körperschädigung in den Fokus genommen werden, die seit ihrer Geburt oder seit einem frühen Alter in Pflegeabhängigkeit leben. Sie müssen die Pflege in den Alltag integrieren, was bedeutet, sie sowohl als eigenen Bestandteil zu managen wie auch die Verbindung mit Wohnen, Schule/Beruf, Freunden/Partnerschaft, Mobilität und Freizeit zu schaffen.
Ziel ist und bleibt wie bei jedem Menschen eine größtmögliche autonome Lebensführung in sozialer Vernetzung. Für viele Menschen in dieser Form ein undenkbarer und unerwünschter Zustand.
Das Buch enthält Fachbeiträge aus den unterschiedlichen Bereichen und Lebensberichte betroffener Personen. So ist es zum einen für Fachleute aus den unterschiedlichen Disziplinen geschrieben, aber auch für die Menschen, die sich entweder aus Vorsorge oder aus aktuellem Anlass trauen, sich mit dieser Thematik zu konfrontieren.

223 Seiten
PDF-Datei    15,90 € Bestellen
(Bestell Nr. 5119-4)
Gedruckt    19,80 € Bestellen
(Bestell Nr. 5119-5)
Begegnung und Differenz: Menschen - Länder - Kulturen
Begegnung und Differenz: Menschen - Länder - Kulturen
Klinkhardt Verlag
Gottfried Biewer / Mikael Luciak / Mirella Schwinge (Hrsg.)

Beiträge zur Heil- und Sonderpädagogik
Begegnung und Differenz drücken in der Bezugnahme auf Menschen, Länder und Kulturen vielschichtige, auch komplementäre Aspekte heilpädagogischer Forschung und heilpädagogischen Handelns aus.
In diesem Buch werden Begegnung und Differenz im Kontext von heilpädagogischem Geschehen, sowohl in ihrer personalen, internationalen wie auch interkulturellen Dimension thematisiert.
In der internationalen Diskussion wird Behinderung als Konzept zur Benennung von Defiziten zunehmend abgelöst von der Betonung der Akzeptanz von Verschiedenheit. Zugleich verweist ein Blick auf Differenzen zwischen Menschen, Ländern und Kulturen auf Problemlagen, Widersprüche und Konflikte, mit denen man sich in unterschiedlichen Bereichen des Zusammenarbeitens immer wieder konfrontiert findet.
Das Buch setzt sich zum Ziel, diese Entwicklungen auf verschiedenen Ebenen zu beleuchten und neue Perspektiven zu eröffnen. Es behandelt schwerpunktmäßig die folgenden Themenkreise im Zusammenhang mit Begegnung und Differenz: Geschichtliche Perspektiven, Heilpädagogik im Kontext von Armut und Entwicklungszusammenarbeit, sprachliche und kulturelle Vielfalt, Pränataldiagnostik, frühe Entwicklung, Integration und Inklusion im Bildungswesen, berufliche Rehabilitation, Entwicklung heilpädagogischer Kompetenzen in der Aus- und Weiterbildung sowie Forschungsmethoden für den internationalen und interkulturellen Vergleich.


620 Seiten
Gedruckt    39,90 € Bestellen
(Bestell Nr. 6651-1)
Fördermaterial: Visuelle Wahrnehmung - Basistraining
Fördermaterial: Visuelle Wahrnehmung - Basistraining
von Monika Helwig, Susanne Schaadt
Verlag an der Ruhr

Ist das ein „b“ oder ein „q“? Bleibt die „3“ immer eine „3“, auch wenn sie mal auf dem Bauch liegt? Antworten auf diese Fragen können Kinder mit einer visuellen Wahrnehmungsschwäche nur mühsam beantworten.

Ihnen fehlt damit auch eine der zentralen Voraussetzungen für erfolgreiches Lesen-, Schreiben- und Rechnenlernen. Damit es dennoch klappt, können Sie sie mit diesem Material spielerisch unterstützen: Mit 60 nach Schwierigkeit gestaffelten Arbeitsblättern fördern und diagnostizieren Sie die visuelle Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder gezielt.

Die Materialien sind in zehn Teilbereiche eingeteilt, aus denen Sie die passenden Übungen auswählen können: Das Wahrnehmen von Helligkeit, von Farben, Objektgrößen, Objektformen und vielfältigen Objekteigenschaften, Formkonstanz, verschiedene Raumlagen und räumliche Beziehungen sowie die Auge-Hand-Koordination und Figur-Grund-Differenzierung.

Mit Lösungen zur Selbstkontrolle und Übersichtsplänen für die individuelle Förderung. Geeignet für Vorschuljahr, Schuleingangsphase, Freiarbeit oder Förderstunden.

102 Seiten, A2 hoch
Gedruckt    20,50 € Bestellen
(Bestell Nr. 12648-1)
Kritik am Integrationsparadigma im 'Behindertenbereich'
Kritik am Integrationsparadigma im 'Behindertenbereich'
Klinkhardt Verlag
Autor: Karsten Exner

Von der Notwendigkeit soziologischer Theoriebildung

Davon ausgehend, daß das Integrationsparadigma im ‚Behindertenbereich‘, in dessen Zentrum die soziale Integration behinderter Menschen und/oder deren Integration in die Gesellschaft steht, hauptsächlich durch integrations- und sonderpädagogische Diskurse geprägt wurde und dabei von einem Defizit an soziologischer Theoriebildung hinsichtlich grundlegender soziologischer Begriffe (Gesellschaft, soziale Beziehungen und Integration) und Sachverhalte, auf die das Integrationstheorem fußt, gekennzeichnet ist, zeigt die Untersuchung, daß das Integrationsparadigma in seiner Anwendung auf behinderte Menschen aus soziologischer Perspektive unauflösbare Widersprüche generiert und zudem kontraproduktive Auswirkungen für „Behinderte“ hat. Dementsprechend will die Untersuchung klären, ob und inwieweit das Integrationsparadigma aus soziologischer Sicht überhaupt geeignet ist, zur Analyse und Behebung der Probleme beizutragen, vor die sich behinderte Menschen gestellt sehen.

208 Seiten
Gedruckt    29,80 € Bestellen
(Bestell Nr. 5385-1)
Sonderpädagogische Unterstützungssysteme bei Verhaltensproblemen in der Schule
Sonderpädagogische Unterstützungssysteme bei Verhaltensproblemen in der Schule
Klinkhardt Verlag

Autoren: Helmut Reiser / Marc Willmann / Michael Urban

Innovationen im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung

Wohin und was tun mit den schwierigen Schülern?, so lautet eine der ungelösten Fragen der Schule seit ihrem Anbeginn. An diesem Grundproblem hat sich auch mit der Ausdifferenzierung der Sonderpädagogik in Deutschland wenig geändert, die Frage bleibt also hochaktuell: Unangemessenes Sozialverhalten und emotionale Verstörungen von Schülerinnen und Schülern stellen große Herausforderungen an die Schule und die Erziehungskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern.
Das Buch bietet eine systematische Einführung in die sonderpädagogischen Unterstützungssysteme zum Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung und zeigt innovative Organisationsformen der schulischen Erziehungshilfe auf.
Auf der Grundlage einer umfassenden Sichtung der wissenschaftlichen Literatur und eigener empirischer Studien, die unter anderem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Land Niedersachsen gefördert wurden, vermessen die Autoren die schulischen Institutionen im Bereich der Pädagogik bei Verhaltensstörungen neu.

359 Seiten
Gedruckt    24,80 € Bestellen
(Bestell Nr. 3744-1)
Selektion in der Sonderschule
Selektion in der Sonderschule
Das Verfahren zur Geststaltung von sonderpädagogischem Förderbedarf als Gegenstand empirischer Forschung
von Brigitte Kottmann

Verlag Julius Klinkhardt

Die Chancenungleichheit im deutschen Bildungssystem ist spätestens seit PISA bekannt. Weitgehend unbeachtet bleibt jedoch die Gruppe der Schülerinnen und Schüler, die bereits aus der Grundschule ausgeschlossen und zu einer Sonderschule überwiesen wird.
Die hier vorliegende Studie betrachtet die Schnittstelle zwischen allgemeiner und Sonderpädagogik durch eine empirische Untersuchung des Überweisungsverfahrens.
Im Anschluss an eine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Entwicklung wird das aktuelle sonderpädagogische Feststellungsverfahren von NRW beschrieben, der Begriff des „sonderpädagogischen Förderbedarfs“ kritisch hinterfragt und der Zusammenhang von Bildungs- und sozialer Benachteiligung sowie schulischer Selektion aufgezeigt. Die empirische Analyse des Verfahrens liefert darüber hinausgehend detaillierte Daten sowohl über einzelne Kinder als auch über typische Benachteiligungsmuster. In der Untersuchung wurde von einem Schuljahr (1999/2000) eine Vollerhebung sämtlicher Überweisungsgutachten der Förderschwerpunkte Lernen, Sprache und Sprechen sowie emotionale und soziale Entwicklung eines nordrhein-westfälischen Schulamtsbezirks erstellt.

2006. 366 Seiten
PDF Datei    25,60 € Bestellen
(Bestell Nr. 857-1)
Gedruckt    32,00 € Bestellen
(Bestell Nr. 857-2)
Soziale Kompetenz bei Menschen mit geistiger Behinderung
Soziale Kompetenz bei Menschen mit geistiger Behinderung
von Dörte Fiedler

Julius Klinkhardt Verlag

Der Wandel in den Lebensverhältnissen von Menschen mit geistiger Behin-derung hin zu gemeindenahen und ambulanteren Wohnformen erfordert soziale Kompetenz um die damit verbundenen Anforderungen bewältigen zu können.
Wie ist es aber um das Vorhandensein sozialer Kompetenz bei Menschen mit geistiger Behinderung bestellt?
Die Autorin arbeitet heraus, dass zum einen der Begriff der sozialen Kompetenz sehr unscharf gebraucht und, in den Zusammenhang mit geistiger Behinderung gebracht, eher ihr „Nicht-Vorhandensein“ thematisiert wird.
Eine sich anschließende Bestandsaufnahme von Trainingsprogrammen und Interventionsansätzen zeigt, dass es dabei vorrangig um den Abbau sozial auffälliger und weniger um den Aufbau und die Weiterentwicklung sozial kom-petenter Verhaltensweisen geht.
Die aus dieser kritischen Sichtung gewonnenen Erkenntnisse werden in ein erarbeitetes offenes Konzept zur Förderung sozialer Kompetenz eingebracht und dessen exemplarische Anwendbarkeit im Rahmen einer projektorientierten und theaterpädagogischen Arbeit mit erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung anhand einer Interventionsstudie überprüft. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, den bisherigen Blickwinkel zugunsten einer stärkenorientierten Herangehensweise aufzugeben, Menschen mit geistiger Behinderung soziale Kompetenz zuzugestehen und gemeinsam daran zu arbeiten.

144 Seiten
Gedruckt    26,00 € Bestellen
(Bestell Nr. 1926-2)
"Ich schäme mich ja so!" Die Sonderschule für Lernbehinderte als "Schonraumfalle"
"Ich schäme mich ja so!" Die Sonderschule für Lernbehinderte als "Schonraumfalle"
Brigitte Schumann

Verlag Julius Klinkhardt

Obwohl die Sonderschule für Lernbehinderte die Armut und Bildungsarmut ihrer Schüler/innen institutionell verfestigt, tabuisieren Bildungspolitik und Gesellschaft bis heute diesen Sachverhalt. Mit der neuen Begrifflichkeit der „Förderschule“ wird verschleiert, dass sich das Regelschulsystem mit Hilfe des Sonderschulsystems zum Schaden benachteiligter Kinder wie eh und je entlastet.
Zur pädagogischen Legitimation der Separierung wird auch heute noch in der Tradition der Hilfsschulpädagogik argumentiert, dass im „Schonraum“ der Sonderschule leistungsschwache Kinder besser gefördert werden und ein positives Selbstkonzept entwickeln können, weil sie vor Leistungsdruck, Versagensängsten und Misserfolgen geschützt werden. Diese Behauptung wird durch die Auswertung von schriftlichen Befragungen und Interviews mit Schülern/Schülerinnen und Eltern in der vorgelegten empirischen Untersuchung hinterfragt und deutlich widerlegt.
Stattdessen wird nachgewiesen und über Zitate aus den Interviews dem Leser unmittelbar erfahrbar gemacht, wie als Folge institutioneller Beschädigung und vielfacher belastender Beschämungen die Scham über den Ausschluss aus dem Regelschulsystem und über den stigmabehafteten Sonderschulstatus die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts behindert bzw. verhindert.
Den Kindern der Sonderschule wird nicht nur das Menschenrecht auf Bildung vorenthalten, sie werden auch in ihrem Menschenrecht auf Würde verletzt. Gefordert wird eine nichtaussondernde allgemeine Schule für alle, die jedes Kind in seiner Unterschiedlichkeit wertschätzt und unter Einbeziehung der sonderpädagogischen Förderung individuell fördert.

erschienen 2007, 224 Seiten
PDF Datei    23,85 € Bestellen
(Bestell Nr. 2475-1)
Gedruckt    29,80 € Bestellen
(Bestell Nr. 2475-2)
Schriftspracherwerb unterstützt kommunizierender Menschen mit Infantiler Cerebralparese
Schriftspracherwerb unterstützt kommunizierender Menschen mit Infantiler Cerebralparese
von A.Thiele
Julius Klinkhardt Verlag

Eine qualitativ-empirische Studie zur Qualitätsentwicklung pädagogischer Förderung

Auf der Grundlage der Diskussion theoretischer Abhandlungen und Unter-suchungen zum Schriftspracherwerb unterstützt Kommunizierender mit Infantiler Cerebralparese wurden problemzentrierte Leitfadeninterviews mit unterstützt kommunizierenden Jugendlichen und Erwachsenen, Müttern und Lehrpersonen durchgeführt und ausgewertet.

Forschungsleitende Frage war die nach den intraindividuellen und kontextbezogenen Faktoren, die sich, gemäß der retrospektiven Relevanzsetzungen von Beteiligten mit praktischen Erfahrungen, für den Erwerb dieser Kulturtechnik als förderlich bzw. hinderlich erwiesen haben.

Als praxisrelevante Schlussfolgerung aus den ermittelten Einflussfaktoren konnte eine theoretisch und qualitativ-empirisch fundierte Empfehlung zum spezifischen sonderpädagogischen Förderbedarf der Zielgruppe im Bereich des Schriftspracherwerbs erstellt werden.

2008,382 Seiten
Gedruckt    34,00 € Bestellen
(Bestell Nr. 14658-1)