Wie führt man ein glückliches Leben? Das ist die Grundfrage der "Nikomachischen Ethik".
Aristoteles geht es um das Tun des Menschen im Blick auf ein gelungenes Leben. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen steht dabei der Begriff der Tugend. Wer aus Überzeugung tugendhaft lebt, der weiß um Tugenden und übt sie beständig ein. Dies Einüben führt zur Entwicklung normativer Handlungsdispositionen und prägt den Charakter eines Menschen, sodass ein tugendhaftes und glückliches Leben schließlich aus einer inneren Haltung heraus gelebt wird. Gleichwohl muss Aristoteles zugestehen, dass nicht jedermann seines Glückes Schmied ist. Es gibt äußere Lebensumstände die das Glück beeinflussen. Was ein glückliches Leben ist, bleibt letztlich jedoch subjektiv und individuell verschieden. Dieser Unterrichtsentwurf lässt das aristotelische Konzept einer Tugendlehre in der heutigen Zeit anschaulich werden. Die hierfür notwendige Transferleistung baut auf einer intensiven Arbeit mit Texten aus der "Nikomachischen Ethik" auf.
Klasse: 12
Dauer: 14 Stunden
Bereich: Moralphilosophie / Ansätze philosophischer Ethik
Materialübersicht:
- Was ist das höchste erstrebenswerte Gut?
- Wer war Aristoteles? (Platon und Aristoteles)
- Glückseligkeit als oberstes Handlungsziel
- Tugendlehre (Was ist Tugend?)
- Rollendiskussion zum Thema "Fleischkonsum und Massentierhaltung"
- Massenmedien
- Sittliche Tugenden
- Dianoetische Tugenden
- Gerechtigkeit im gesellschaftlichen Leben
- Freundschaft
- Tugenden im "Struwwelpeter"
- Einen Zeitungsartikel über eine Tugend verfassen
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