Was mag den Blick eines Menschen so verengen, dass er sich nach dem Tod sehnt? Wir alle leben im Wissen um die Freiheit, unser Leben selbst beenden zu können. Wie aber gehen wir mit diesem Wissen um? Bis heute ist Selbsttötung ein Thema, das Abwehr erzeugt. Suizid kann panische Reaktionen auslösen, vor allem bei nahen Angehörigen. Es ist die eigene Todesangst, die durch Suizid aktiviert wird, sagen Psychoanalytiker. Jahrhundertelang wurden Selbstmörder moralisch geächtet. Heute haben wir ein zunehmend differenziertes Verständnis.
Anhand von Abschiedsbriefen, Statistiken und philosophischen Texten nähert sich dieser Beitrag einem sensiblen Thema, lädt zum Nachdenken ein und bietet Hilfestellung bei der Früherkennung.
Klasse: 9/10
Dauer: 8 Stunden
Bereich: Anthropologie / Individualität
Materialübersicht:
- Rückwärts in den Tod - bis zuletzt das Leben im Blick (Frage nach dem Warum? Abschiedsbrief; Zahlen und Fakten)
- Hand an sich legen - Philosophen erörtern das Pro und Kontra
- Selbstmord oder Suizid - wo liegt der Unterschied? (Suizid gleich Mord?)
- Hör, was ich nicht sage!
- Suizid aus Liebe? (Wie weit darf Liebe gehen?)
- Das Leben ist lebenswert
- Vorschlag für eine Leistungsüberprüfung
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