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Altertum, Alter und Alzheimer

Altertum, Alter und Alzheimer

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Art.Nr.: 4736
Verlag: Heidelberger Lesezeiten Verlag


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Dieser Aufsatz wurde in der Zeitschrift UNIVERSITAS 1/2007 veröffentlicht.

"Senectus ipsa morbus est", das Alter selbst ist die Krankheit! Nach Juvenal umtanzt den Greis ein Schwarm von Krankheiten jeglicher Art, "...doch schlimmer als jeder Schaden an den Gliedern ist die Demenz, durch den er weder die Namen des Sklaven noch die Gesichter des Freundes erkennt, noch jene, die er zeugte, die er aufzog". Dies war eine populäre Ansicht in der Antike, als nur vergleichsweise wenige ein hohes Alter erreichten. Cicero - selbst aus einer langlebigen, gesunden und in jeder Hinsicht privilegierten Familie - vertrat die abweichende und nach heutigen Maßstäben politisch unkorrekte Meinung, nur diejenigen, die den Geist nicht fleißig übten, würden im Greisenalter dement. Diese Behauptung wird sogar bis heute von der Forschung unterstützt. Allerdings ist die Frage bis dato ungeklärt, welchen Anteil dabei Gene, soziale Startvorteile und eigene Anstrengungen im Verlauf eines Lebens besitzen.

Aufgrund seiner Thematik lässt sich dieser Aufsatz sehr gut fächerübergreifend, z.B. in Ethik sowie in Biologie, einbringen. Ob als Lektüre oder Ausgangspunkt für kritische Betrachtungen - es bieten sich eine Reihe an Einsatzmöglichkeiten.
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