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Werner Herzog: Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle.

Werner Herzog: Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle.

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Sekundarstufe II

Deutsch


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Art.Nr.: NWL85422015
Verlag: Raabe Verlag


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Umgang mit Medien Filmanalyse, Reflexion über Sprache und literarische Moderne

RAAbits Deutsch Oberstufe


Ein etwa 16-jähriger junger Mann taucht am Pfingstmontag 1828 in Nürnberg auf. Er sieht heruntergekommen aus und wirkt zurückgeblieben. Im polizeilichen Verhör kann er nur seinen Namen schreiben, sonst weiß er nichts von sich. Man nimmt ihn auf, doch er bleibt den Menschen fremd. Fünf Jahre später wird er von einem Unbekannten ermordet.

Werner Herzog hat den Fall Kaspar Hauser 1974 unter dem Titel "Jeder für sich und Gott gegen alle" verfilmt. In dieser Unterrichtseinheit zur Einführung in die Analyse filmischen Erzählens analysieren Ihre Schülerinnen und Schüler zentrale Szenen des Films: Sie interpretieren das Verhältnis zwischen der Gesellschaft und dem rätselhaften Fremden, untersuchen die Kommunikation der Figuren im Film und gehen motivischen Bezügen zur literarischen Moderne nach.

Kompetenzen:

  • Fachbegriffe der Filmanalyse kennen und anwenden (Einstellungsgrößen, Kameraperspektiven, Kamerabewegungen)
  • Filmszenen im Detail untersuchen und genau analysieren
  • die Darstellung der Kommunikation und des Spracherwerbs im Film kritisch reflektieren
  • zentrale Themen und Motive der literarischen Moderne auf den Film beziehen
  • die Wirkung von Landschaftsdarstellung und Filmmusik interpretieren
Ziele der Reihe
Die Schülerinnen und Schüler ...
  • analysieren die Bildsprache und die ästhetische Konzeption eines Spielfilms;
  • untersuchen die Rolle der Sprache und die Kommunikation im Film;
  • beziehen Aspekte der literarischen Moderne auf die Figurenzeichnung im Spielfilm;
  • deuten die Interpretation des Kaspar-Hauser-Stoffs durch Werner Herzog vor dem Hintergrund des historischen Falles und seiner literarisch-künstlerischen Rezeption.
Dauer: 9-14 Stunden + LEK
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