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Vom Vorlesen zum Interpretieren

Vom Vorlesen zum Interpretieren

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17 Seiten, PDF-Datei

Sekundarstufe II

Deutsch


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Art.Nr.: NWL117102016
Verlag: Olzog Verlag


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Arbeitsmaterialien für die Oberstufe

Gestaltender Textvortrag

Sucht man nach Literatur, die Lesekompetenz oder gar das Vorlesen betrifft, landet man bei langen Listen. Sehr schnell muss man aber feststellen, dass die allermeisten der Titel auf Grundschüler, bestenfalls einmal auf Schüler der Unterstufe bezogen sind - Leser also, bei denen es größtenteils noch um die technische Lesefertigkeit oder aber um Leseförderung und Lesespaß im weitesten Sinne geht

Die Vernachlässigung der Oberstufe bzw. von erwachsenen Lesern ist eigenartig, wenn man andererseits den großen Erfolg von Hörbüchern betrachtet. Sich Romane und Erzählungen vorlesen zu lassen, ist ja nicht immer nur ein Motiv der Bequemlichkeit, dahinter verbirgt sich auch die Erfahrung, um wie viel mehr ein Text wirken und sich offenbaren kann, wenn er von einem erfahrenen und professionellen Sprecher vorgetragen und gestaltet wird.

Auch Schülerinnen und Schüler, die im Unterricht zum Vorlesen bewegt werden können, gestalten einen Text und können das im Idealfall als Wissenszuwachs und interessante kreative Tätigkeit zugleich erfahren. Das Vorlesen (bzw. seine Vorbereitung) trägt also nicht unerheblich zum Verständnis eines Textes bei, ist letzten Endes kaum etwas anderes als eine Form der Interpretation.

Die vorliegende, kurze Einheit will einige Anregungen in diese Richtung geben und einige geeignete Materialien vorschlagen. In der Regel wird sie nicht als Ganzes unterrichtet, sondern - auch in Teilen - an geeigneter Stelle eingebaut werden. Ausgespart sind lyrische Texte, unter anderem deshalb, weil dort über den Gedichtvortrag häufig(er) mündliche Formen zum Einsatz kommen.

Kompetenzen und Inhalte dieser Unterrichtseinheit sind:

  • Die Schülerinnen und Schüler lernen Grundlagen des gestaltenden Textvortrags kennen und üben sie an unterschiedlichen Textformen (Dramatische und Epische Texte) praktisch ein.
  • Sie erkennen und begründen den großen Anteil der stimmlichen Intonation bei der Vermittlung des kommunikativen bzw. Sinngehalts einer sprachlichen Äußerung.
  • Sie stellen auf diese Weise fest, dass das gestaltende Lesen eines Textes eine besondere Form der Interpretation darstellt.
  • Sie experimentieren mit Texten aus verschiedenen literarischen Gattungen und erproben damit den engen Zusammenhang zwischen Interpretation und Vortrag.
  • Sie üben sich im gestaltenden Interpretieren und im szenischen Spiel.
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