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Rhetorik - Redekunst oder Überredekunst?

Rhetorik - Redekunst oder Überredekunst?

9,50 EUR

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30 Seiten, PDF-Datei

Sekundarstufe II

Deutsch


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Art.Nr.: NWL61822014
Verlag: Olzog Verlag


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Arbeitsmaterialien für die Oberstufe

Die vorliegende Einheit wird zunächst an die Quelle der klassischen Rhetorik zurückgehen und zeigen, dass die Redekunst induktiv als Erfahrungswissenschaft unter anderen Rahmenbedingungen, als wir sie heute vorfinden, entstand. Der Erkenntnisgewinn anhand historischer Texte dient einerseits der historischen Authentizität, andererseits dient er der Übung, aus Texten die wesentlichen Informationen herauszufiltern, was vielen Schülern nachweislich bis zum Abitur Schwierigkeiten bereitet. Davon ausgehend werden die unterschiedlichen Anforderungen aufgezeigt, die an antike und moderne Redner gestellt werden.

Der zweite Teil der Einheit, der sich mit den Wirkungsfunktionen der Rede beschäftigt, stellt zugleich die ersten Stunden zum Gesamtkomplex „Reden schreiben“ dar. Danach richtet sich auch der Einstieg. Wenn die betreffenden Unterrichtsschritte, was ebenso möglich ist, separat, d.h. ohne Anbindung, verwendet werden, sollte der beigefügte zweite Einstieg verwendet werden.

Kompetenzen und Unterrichtsinhalte:
  • Schüler sollen erkennen, dass unterschiedliche Auffassungen zum Rhetorischen bzw. zur Rede und zur Wirkungsmächtigkeit der Rede selbst existieren, die bis heute nicht vereinheitlicht werden konnten.
  • Sie sollen die Ursprünge und Anfänge der griechisch-lateinischen Rhetorik-Praxis kennen lernen und verstehen, dass die Bedingungen der Entstehung der als klassisch geltenden Rhetorik andere waren, als heutige Redner diese vorfinden. In diesem Zusammenhang ist die Erkenntnis von der Kontextgebundenheit von Sprache zentral.
  • Die Schüler üben, aus authentischen Texten die wesentlichen Informationen zu extrahieren. Zugleich wird ihnen (wieder) bewusst, dass Texte immer autorenabhängig sind und keine absoluten Wahrheiten verkünden.
  • Sie erarbeiten anhand authentischer Redeausschnitte die drei zentralen Wirkungsformen der Rede docere (Darstellung von Fakten, Überzeugung des Zuhörers vom Gegenstand der Rede oder vom Standpunkt des Redners), delectare (Unterhaltung/Vergnügen, bezieht die Präsentation des Redners, die Sprechweise, Mimik und Gestik mit ein) und movere (Erregen von Leidenschaften: durch Nennen von Emotionen, emotionsgeladenes Sprechen, verschiedene mimische und gestische Mittel).
  • Sie erkennen, dass die jeweilige Wirkungsform nicht in Reinkultur auftritt, sondern lediglich eine Rede bzw. einen Redeabschnitt dominiert.
  • Sie wenden ihr neu gewonnenes Sprachwissen auf nichtfiktive Texte an.

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