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Peter Stamm: Agnes

Peter Stamm: Agnes

12,50 EUR

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55 Seiten, PDF-Datei

Sekundarstufe II

Deutsch


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Art.Nr.: NWL117122016
Verlag: Olzog Verlag


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Arbeitsmaterialien für die Oberstufe

Texte, Materialien und Arbeitsaufträge)

Der Roman Agnes erzählt ohne Pathos, sachlich, einfach, aber durchaus empathisch von den großen Themen Liebe und Tod. Eine im Grunde romantische Liebesbeziehung zwischen ungleichen Partnern scheitert an zeittypischen Problemen: an der geringen Bereitschaft, sich auf die Sichtweisen des anderen einzustellen, an der Unvereinbarkeit männlicher und weiblicher Lebensentwürfe, an der Unfähigkeit, zu eigenen Wünschen und Gefühlen zu stehen, wenn sie nicht den Erwartungen der Umwelt entsprechen, an Bindungs- und Verantwortungsscheu, an der (metaphorisch durchgehend herrschenden) Kälte des umgebenden sozialen Milieus und, ganz konkret: an einer ungewollten Schwangerschaft. Auffällig präsent ist aber auch der Tod in dieser Erzählung. Einen weiteren Schwerpunkt bildet ein permanentes, im Grunde ungewöhnliches Spiel mit Realität und literarischer Fiktion.

In dieser Unterrichtseinheit setzen die SchülerInnen sich intensiv mit dem Roman auseinander und bereiten sich so auf die Abituraufsätze vor.

Lernziele dieser Unterrichtseinheit sind:

  • Die Schülerinnen und Schüler lernen mit Peter Stamms Agnes einen aktuellen Roman kennen.
  • Sie erschließen das Figurentableau, vor allem die beiden Hauptfi guren, um deren Beziehung sich die Romanhandlung entwickelt, sowie die Raum- und Zeitgestaltung des Romans.
  • Sie rufen sich damit die Grundkomponenten der Interpretation epischer Texte in Erinnerung und wenden sie auf den Text an.
  • Sie erkennen in der Problematik von Partnerbeziehungen unter aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen das zentrale und relevante Thema des Romans.
  • Sie analysieren das dichte Netz der (Leit-)Motive, Bilder und Metaphern, die den Roman durchziehen und dessen Interpretation lenken, vor allem den metaphorischen Sinngehalt von Wärme und Kälte, Licht und Dunkelheit in den Bildern des Romans.
  • Sie erkennen in der Verwendung bzw. im Zitat bekannter Kunstwerke eine gezielte erzählerische Technik und eine besondere Form der Intertextualität.
  • Sie problematisieren die besondere Rolle der Erzählerinstanz. Sie erkennen im Erzähler eine bewusst in seinen Erkenntnismöglichkeiten beschränkte Figur, die darauf angelegt ist, den Leser zu Stellungnahme und Korrektur zu provozieren.
  • Sie setzen sich kritisch mit dem Verhältnis von Literatur und Wirklichkeit auseinander.
  • Sie üben sich in gestaltenden Techniken der Interpretation epischer Texte.
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