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Ohne Punkt und Komma...: Beiträge zu Theorie, Empirie und Didaktik der Interpunktion

Ohne Punkt und Komma...: Beiträge zu Theorie, Empirie und Didaktik der Interpunktion

19,92 EUR

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546 Seiten, PDF-Datei

Deutsch


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Art.Nr.: NWL97732016
Verlag: Rabenstück Verlag


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Hg.: Ralph Olsen, Christiane Hochstadt, Simona Colombo-Scheffold

TRANSFER | Band 10 - Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Die Interpunktion ist trotz einer Reihe einschlägiger Publikationen noch immer ein fachwissenschaftlich und -didaktisch eher randständiges Gebiet, obwohl sie eines der fehlerträchtigsten orthografischen Bereiche darstellt und diesbezüglich große Unsicherheiten bei Schreibenden herrschen. Der Titel Ohne Punkt und Komma ... fokussiert diese Problematik, die nicht nur fehlende Interpunktionszeichen in Texten, insbesondere Kommas, betrifft, sondern auch die Tatsache, dass Interpunkteme nicht nur nicht, sondern häufig auch an falschen Stellen gesetzt werden.

Der vorliegende Band zur Theorie, Empirie und Didaktik der Interpunktion soll dazu beitragen, die Zeichensetzung ein Stück weiter aus ihrem Schattendasein herauszuführen und Einblicke in aktuelle fachwissenschaftliche und -didaktische Positionen zu bieten. Dass sich die meisten der hier vorliegenden Beiträge mit dem Komma und dessen Vermittlung befassen, spiegelt die Lage der bisherigen fachdidaktischen Literatur und der jüngsten empirischen Untersuchungen wider.

Der einführende Basisartikel sowie mehrere weitere Beiträge erweitern jedoch das Spektrum an Interpunktionszeichen. So zum Beispiel im Artikel  Der Apostroph: Zur Divergenz von Schreibnorm und -realität oder Semikolon - zwischen Punkt und Komma? Comeback eines totgesagten sowie totgeschwiegenen Interpunktionszeichens .

Der insbesondere in der Sprachdidaktik aktuell vorherrschende Diskurs zum Verhältnis von Können und Wissen, von automatisierter Musterverfügbarkeit und expliziter Regelkenntnis betrifft auch die junge Teildisziplin Interpunktionsdidaktik. Empirie und Theorie weisen in eine Richtung, die sich von der Annahme, dass eine Voraussetzung für eine zuverlässig korrekte Interpunktionspraxis explizite Regelkenntnis sei, immer deutlicher entfernt. Die korrekte rezeptive Verarbeitung und Setzung von Interpunktionszeichen scheint vielmehr (auch) auf anderen Fähigkeiten zu beruhen, es wird eine Aufgabe der Deutschdidaktik sein, Wege zu finden, mit denen diese Fähigkeiten gefördert werden können.

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